Aktuelles

 

NACHRUF

Klaus Dietermann ist am 14. August 2017 an einer schweren Krankheit verstorben.

Mit ihm verlieren die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland e.V. und der Verein Aktives Museum Südwestfalen eine überaus wichtige und prägende Persönlichkeit. Klaus Dietermann hat sich um beide Vereine verdient gemacht.
Ihm verdanken wir die Erforschung der lange verschwiegenen Geschichte des Nationalsozialismus im Siegerland. Er stellte den Kontakt zu den Überlebenden des Holocaust her und hielt freundschaftliche Verbindungen. Er initiierte die Einrichtung des Aktiven Museums Südwestfalen an der Stelle der ehemaligen Synagoge der vernichteten jüdischen Gemeinde in Siegen.
Wir bedauern, dass er die Erweiterung seines Museums nicht mehr erleben kann.

Wir werden die Arbeit in seinem Sinne fortsetzen.

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland e.V.
Aktives Museum Südwestfalen e.V.

Siegen, den 29. August 2017

November 2017

Unsere Veranstaltungen im November 2017

Vortragsreihe mit orthodoxem Rabbiner Yitzchak Naki (Jerusalem)

Beginn der Vorträge jeweils 19 Uhr (außer Shabbatfeier)

Dienstag, 07.11.
„Jüdische Feste“
im Gemeindezentrum Christuskirche, Obenstruthstraße 8, Siegen

Mittwoch, 08.11.
 „Der Shabbat im Leben der Juden“
 bei der Katholische Hochschulgemeinde, Häutebachweg 5, Siegen
 
Donnerstag, 09.11.

 „Erfüllung der Worte der Propheten und Wunder Gottes in unserer Zeit“
bei der Urchristlichen Gemeinde, Weidenauer Str. 133, Siegen

Freitag, 10.11.Beginn: 16.42 Uhr
Shabbatfeier
bei der Katholischen Hochschulgemeinde, Häutebachweg 5, Siegen
Anmeldung bis 08.11. möglich.
Die Besucher werden um einen Essensbeitrag (kein Fleisch) gebeten.

Mitveranstalter: Katholische Hochschulgemeinde Siegen, Erwachsenenbildung des Ev. Kirchenkreises Siegen, Urchristliche Gemeinde Siegen, Gebrüder-Busch-Kreis e.V. Hilchenbach; Ev. Christus-Kirchengemeinde Siegen

Die Veranstaltungen werden gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“.

Der Eintritt ist jeweils frei!
Es wird um eine Spende für das Hilfswerk Noam Eliezer gebeten.

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Gedenkstunde am Platz der Synagoge

Donnerstag,
09.11., 16 Uhr

Redner: Prof. Manfred Zabel
Kaddisch: Mikhail Kemerau
Beiträge von SchülerInnen der Gemeinschaftlichen Sekundarschule Burbach-Neunkirchen

Mitveranstalter: Aktives Museum Südwestfalen e.V.

Ort: Platz der Synagoge, Obergraben 10, Siegen

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Dom – Synagoge – Moschee
Studienfahrt nach Köln

Montag,
20.11., 8.30 Uhr bis ca. 18.30 Uhr

Dem Gotteshaus wird in allen drei monotheistischen Religionen eine hohe Bedeutung beigemessen. In Köln befinden sich gleich drei herausragende Beispiele sakraler Architektur: Der Dom, die Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld und die Synagoge in der Roonstraße. Im Rahmen dieser Exkursion werden wir die drei genannten Gotteshäuser besuchen (Führungen). Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Judentum, Christentum und dem Islam werden auf diese Weise unmittelbar und eindrucksvoll erlebbar.

Die An- und Abreise, sowie der Transfer vor Ort, erfolgen mit einem Reisebus ab Siegen.

Ein Personalausweis ist mitzuführen. Männer bringen bitte eine Kopfbedeckung mit.

Mitveranstalter: Katholische Hochschulgemeinde Siegen, Erwachsenenbildung des Ev. Kirchenkreises Siegen, TüDEV Türkisch-Deutscher Elternverein e.V.

Treffpunkt: Hallenbad Löhrtor, Löhrtor 15 in Siegen

Kosten: Erwachsene 20 €,
Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre sowie Schüler, Studenten und Menschen mit geringem
Einkommen 10 €

Anmeldeschluss: 14. November 2017

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Tagesfahrt zur Bundeskunsthalle nach Bonn am 25. November 2017
„Bestandsaufnahme Gurlitt – Der NS-Kunstraub und die Folgen“

Samstag, 25.11., 8 Uhr bis ca. 18.30 Uhr

Unter dem Titel „Bestandsaufnahme Gurlitt“ – Der NS-Kunstraub und die Folgen – zeigen die Bundeskunsthalle in Bonn und das Kunstmuseum Bern ab dem 3. November 2017 zeitgleich zwei Ausstellungen mit unterschied-lichen thematischen Schwerpunkten des umfangreichen Werkkonvoluts aus dem Nachlass von Cornelius Gurlitt. Während sich die Berner Präsentation mit ca. 220 Werken auf die Aktion ‚Entartete Kunst’ konzentriert, widmet sich die Bonner Ausstellung in den ca. 250 Exponaten vor allem jenen Arbeiten, die in enger Verbindung mit dem ‚NS-Kunstraub’ stehen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der wachsenden Entrechtung und Dis-kriminierung insbesondere der jüdischen Künstler, Sammler und Kunst-händler. Ihre Schicksale werden in einer Reihe von biografisch angelegten Beispielen visualisiert.

In zwei Gruppen werden wir 90 Minuten durch diese Sonderausstellung geführt. Im Anschluss bleibt genügend Zeit, um sich noch intensiver mit den ausgestellten Werken zu beschäftigen.

Die Mittagspause werden wir sehr wahrscheinlich im Restaurant der Bundeskunsthalle einlegen. Im Bus können Sie Ihre Speisen auswählen.

Am Nachmittag besteht die Möglichkeit, auch das „Kunstmuseum“ und das „Haus der Geschichte“ in Bonn zu besuchen. Beide Institutionen liegen in der Nähe der Bundeskunsthalle.

Die Kosten für Bus, Eintritt (Kombi) und Führungshonorar betragen    40 €

Für Mitglieder des Kunstvereins und der CJZ                                               35 €

Für Schüler und Studenten                                                                                30 €

Abfahrt ab Parkplatz P+R gegenüber der Siegerlandhalle: 8.00 Uhr

Rückfahrt ab Bonn nach Siegen: 17.00 Uhr

Weitere Informationen und Anmeldungen zu dieser Fahrt bis zum 23. November 2017 im Geschäftszimmer des Kunstvereins unter
Tel.-Nr.: 0271 21624 oder per E-Mail: info@kunstverein-siegen.de

Mitveranstalter: Kunstverein Siegen und VHS Siegen

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„Den Willen unseres Vaters im Himmel tun“
Die Erklärung orthodoxer Rabbiner zum Christentum und die Neuentwicklung des jüdisch-christlichen Dialogs

Mittwoch,
29.11., 19 Uhr

Erstmals hat sich eine Gruppe von mehr als 60 – teils prominenten – orthodoxen Rabbinern aus Europa, Israel und den USA in einer Erklärung zum Christentum positioniert. Darin wird sowohl die Entwicklung der christlichen Kirchen in Bezug auf das Judentum gewürdigt, aber auch darüber hinaus dem Christentum eine heilsgeschichtliche Rolle zuerkannt. Juden und Christen sollen daher partnerschaftlich zusammenarbeiten, um den moralischen Herausforderungen unserer Zeit auch theologisch wirksam begegnen zu können. Bedeutet diese Erklärung einen Paradigmenwechsel im jüdisch-christlichen Verhältnis? Welche Widerstände, aber auch Chancen der praktischen Zusammenarbeit sind auf jüdischer und christlicher Seite abzusehen?

Vortrag von Rabbiner Jehoschua Ahrens im Haus der Kirche, Burgstraße 21, Siegen

Mitveranstalter: Erwachsenenbildung des Ev. Kirchenkreises Siegen

Der Eintritt ist frei!

Oktober 2017

Unsere Veranstaltungen im Oktober 2017

Betrachtungen zu Heinrich Heines Bild des Riesen Martin Luther

Dienstag,
10.10., 19 Uhr

In seinem Buch „Religion und Philosophie in Deutschland“ (2. Aufl.) schrieb Heinrich Heine (Düsseldorfer und Pariser/D

ichter, Denker
und Spötter/getaufter Christ und Jude) über Martin Luther (Deutscher und Sachse/Bibelübersetzer, Theologe und Lieddichter/Christ und Ketzer):
„Ruhm dem Luther! Ewiger Ruhm dem teuren Manne, dem wir die Rettung unserer edelsten Güter verdanken, und von dessen
Wohltaten wir noch heute leben! Es ziemt uns wenig, über die Beschränktheit seiner Ansichten zu klagen. Der Zwerg, der auf den Schultern des Riesen steht, kann freilich weiter schauen als dieser selbst, besonders wenn er eine Brille aufgesetzt; aber zu der er

höhten Anschauung fehlt das hohe Gefühl, das Riesenherz, das wir uns nicht aneignen können.“

Für Heine begann von „dem Reichstage an, wo Luther die Autorität des Papstes leugnet … ein neues Zeitalter in Deu

tschland“.
Der Vortrag fragt unterhaltsam, was Heine vor allem zu solchem Riesenlob für Luther bewegte und welche Zeiten sich wie in Luthers Leben begegneten. Sodann versucht er thematisch (u. a. am Beispiel „Luther und die Juden“) aufzuzeigen, inwiefern Lut

her ein Riese an Licht und Schatten war und ist.


Vortrag von Pfr. i.R. Matthias Weissinger (Kreuztal) zum Reformationsjubiläum 2017 im Büro der CJZ.

Eintritt frei!

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Walter Benjamin – ein Leben in vielfältigen Bereichen

Mittwoch,
18.10., 19 Uhr

Walter Benjamin stammte aus einer assimilierten jüdischen großbürgerlichen Familie. Prägend für sein späteres Leben war der Einfluss der Jugendbewegung insbesondere seine Zeit in der Reformpädagogischen Einrichtung Haubinda in Thüringen.
Als Schriftsteller, Philosoph, Literaturwissenschaftler und Historiker behandelte er eine Spannbreite von Themen,
z.B. unter religions-/literatur- und kulturwissenschaftlichen Aspekten.

Seine Freundschaft mit Gershom Scholem und anderen frühen Zionisten (M. Buber) geben einen Einblick in das Leben in Deutschland vor der Gründung Israels 1948. Seine Freundschaft zu Ardorno und Horkheimer bleibt lebenslang.
Was Erich Kästner mit Benjamin zu tun hat wird während des Vortrags beantwortet

Vortrag von Peter Schmöle (Köln) im Büro der CJZ.
Eintritt frei!

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Studienreise nach Polen
(Auschwitz, Krakau und Tschenstochau)

24.10. bis 30.10.2017
Die Reise ist ausgebucht!

 

 

 

September 2017

Unsere Veranstaltungen im September 2017

„Lerne lachen ohne zu weinen!
Text-Musik-Programm zu Tucholskys Werken
mit Roswitha Dasch (Geige & Gesang) und Ulrich Raue (Klavier & Gesang)

Sonntag,
10.09., 19 Uhr

Nie zuvor ging es im Kleinkunstkeller so lebendig zu wie in den zwanziger Jahren, die man als Blütezeit des deutschen Kabaretts rühmt. Kurt Tucholsky, einer der Väter und geistigen Wortführer beschreibt die Rolle des Satirikers so: „Er ist ein gekränkter Idealist und will die Welt gut haben, und nun rennt er gegen das Schlechte an. (…) Was darf also Satire? Alles!“ Vom bekannten Autor der „Weltbühne“ avanciert er bald zum gefragten Texter des angesehenen Berliner Kabaretts „Schall und Rauch“. Tucholsky liefert Chansontexte für seine Lieblings-Diseuse Gussy Holl und schreibt ihr AnzüglichErotisches bis Zupackend-Zeitkritisches auf den Leib. Die Reichshauptstadt Berlin erlebt trotz politischer und weltanschaulicher Spannungen einen Sturm auf die Vergnügungsstätten. Unterhaltung und Zerstreuung werden groß geschrieben, doch seine „Rote Melodie“, gesungen von Rosa Valetti zeigt, dass Tucholsky einen besonderen Ton in der Kabarettwelt anschlägt. Über sein stetes politisches Engagement hinaus setzt Tucholsky seine Schreibkunst auch in den Dienst der Unterhaltung und verfasst für Rudolf Nelsons Revue „Wir steh´n verkehrt“ u.a. den unvergesslichen Text „Mir ist heut’ so nach Tamerlan“. Ausgiebig widmet sich Tucholsky auch dem Thema „Frau“ und zeigt sich hier als „Frauenversteher“. So lässt er die Frau sprechen: „Der erste Mann ist stets der Unglücksfall. Die wahre Erkenntnis liegt unbestritten zwischen dem zweiten und dem dritten!“ Eine weitere denkt: „Liebe kostet manche Überwindung. … Männer sind eine komische Erfindung!“ Humorvoll und hintergründig sind seine Texte, die er dem weiblichen Geschlecht auf den Leib schreibt – gewürzt mit einer ordentlichen Prise Ironie, womit er beim Publikum blendend ankommt und für viele Lacher sorgt. Trotz seines beruflichen Erfolges steht die politische Entwicklung in Deutschland gegen ihn. Seine Werke werden 1933 verbrannt, und es treibt ihn ins schwedische Exil, wo er am 21. Dezember 1935 freiwillig aus dem Leben scheidet. Das Text-Musik-Programm der Künstler Roswitha Dasch und Ulrich Raue kombiniert auf eine abwechslungsreiche Weise gesprochene Texte mit einzeln und zu zweit vorgetragenen Chansons. In der Besetzung Gesang, Violine und Klavier zeigen die beiden Künstler Tucholskys Werk in allen Facetten und spiegeln eine Zeit des deutschen Kabaretts zwischen Agitation und Amüsement. Lassen Sie sich von diesen musikalischen Facetten einer ungewöhnlichen Zeit mitreißen. 

Ort: Gemeindehaus der Ev. Martini-Kirchengemeinde Siegen, St.-Johann-Straße 7

Eintritt: 10 € / erm. 7 €

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Jüdische Witze

Dienstag,
12.09., 19 Uhr

mit Hella Goldbach (Ev. Vorsitzende der Gesellschaft in Lüdenscheid)

Der jüdische Witz thematisiert das Leben und die Geschichte der Juden. Oft bezieht er sich auf gewisse Eigenschaften wie
Religion, Geschäftssinn oder Lebensweise, auf das tägliche Leben. Ein hervorstechendes Merkmal des jüdischen Witzes ist die distanzierende, manchmal bittere Selbstironie.

Mitveranstalter: Erwachsenenbildung des Ev. Kirchenkreises Siegen

Ort: Büro der CJZ, Häutebachweg 6, Siegen

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Populismus und Rechtsextremismus:
Gefahren für Deutschland? – zur aktuellen Lage

Montag,
18.09., 19.30 Uhr

So viele neue Begriffe: Hasskommentare, ‚Fake News‘, postfaktische Zeiten, politische Korrektheit, Bandenkriminalität, die Identitären…Die ’neue‘ Welt – was hat sie mit den Populisten und den (Rechts-) Extremisten zu tun? Welche Zukunftsszenarien bringen sie für Deutschland? Was tun die Sicherheitsbehörden und was können sie tun?

Der bekannte Journalist, Autor und Experte Olaf Sundermeyer (Berlin) benennt Wahrheiten, auch unbequeme und gibt ein paar Antworten (und neue Fragen) – kurz vor den Bundestagswahlen!

Mitveranstalter: Aktives Museum Südwestfalen e.V.

Ort: EFG Weststraße, Weststraße 11, Siegen

Eintritt frei!

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Film „Boris Dorfman: A Mentsh“ und Podiumsdiskussion mit Uwe von Seltmann

Mittwoch,
27.09., 19.30 Uhr

„Boris Dorfman, der womöglich letzte Jude in Lemberg mit jiddischer Muttersprache, erzählt die Geschichte der Lemberger Juden. Er ist ein Kämpfer gegen das Vergessen und erinnert an die Vergangenheit, um auf die Zukunft vorzubereiten.“
52 Minuten
(Zitat: FBW Filmbewertung)
Der Film trägt das Prädikat wertvoll.

https://www.facebook.com/borisdorfmanfilm/videos/611117875639812/

Mitveranstalter: Stadt Hilchenbach und Dorfgemeinschaft Müsen e.V.

Ort: Viktoria-Filmtheater, Hilchenbach-Dahlbruch

Ermäßigter Eintrittspreis für unsere Mitglieder am Infostand der CJZ im Foyer.

 

Januar 2017

Unsere Veranstaltungen im Januar 2017

23. – 27.01.

Zeitzeugenbesuch von Frau Dr. Michaela Vidláková (Prag) an Siegerländer Schulen

öffentliche Abendtermine: 
Dienstag, 24.01., 19 Uhr
Veranstalter: Heimatverein Holzhausen
Veranstaltungsort: Alte Schule, Kapellenweg 4, Burbach-Holzhausen

Donnerstag, 26.01., 19 Uhr: 
Veranstalter: Kreisjugendring
Veranstaltungsort: Jugendfreizeitstätte „KOT Dreisbe“, Kreuztalerstraße 42, 57250 Netphen


Freitag, 27.01., 15.30 Uhr

Gedenkstunde am Fred-Meier-Platz in Kreuztal-Littfeld

Begrüßung: Bürgermeister Walter Kiß
Ansprache: Dieter Pfau (Historiker)
Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen der Adolf-Wurmbach-Grundschule Littfeld und des Jugendtreffs Glonk
Ab 16.30 Uhr: Vortrag mit dem Titel „Deutsche Unternehmen und das unbewältigte Erbe der Schuhprüfstrecke im KZ Sachsenhausen“ von Frau Prof. Dr. Anne Sudrow (Berlin)
Kapellenschule Littfeld, Hagener Str. 428
Mitveranstalter: Stadt Kreuztal und VVN-BdA Siegerland-Wittgenstein


Sonntag, 29. Januar, 15.30 Uhr

Eröffnung der Ausstellung „Front und „Heimatfront“

Regionale Aspekte des Ersten Weltkriegs
Eine gemeinsame Ausstellung mit dem Aktiven Museum, dem Stadtarchiv Siegen und der Geschichtswerkstatt
Kostenlose Sonntagsführungen jeweils 15.30 Uhr:
5. und 19. Februar sowie 5. und 19. März
Die Ausstellung ist bis zum 26. März zu sehen.


 

Februar 2017

Unsere Veranstaltungen im Februar 2017

Donnerstag, 02.02., 18.00 bis 20.30 Uhr

Beginn Kurs Biblisches Hebräisch für Anfänger

Lehrer: Ralph van Doorn
Teilnahmegebühr: 30 € für insgesamt 6 Termine (incl. Seminargetränke und Kopien)
Mitveranstalter: Ev. Erwachsenenbildung des Kirchenkreises Siegen und Schulreferat der Ev. Kirchenkreise Siegen und Wittgenstein
Infos und Anmeldung: 0271-5004-275 (Heike Dreisbach)
Ort: Schulreferat Ev. Kirchenkreis Siegen, Burgstraße 23, Siegen

(ausgebucht)


Montag, 06.02, 19 Uhr

Das „Schma Jisrael“ – ein jüdisches Glaubensbekenntnis?

Vortrag von Rabbiner Jehoschua Ahrens

„Das Höre-Israel-Gebet (hebräisch: Schma Jisrael) ist das wohl bekannteste Gebet im Judentum. Es drückt die wesentlichen Grundsätze des Judentums aus. Meistens ist es das erste jüdische Gebet das ein Kind lernt und oft auch die letzten Worte, die eine Person auf dem Totenbett spricht. Wenn Juden das Shma rezitieren, erklären sie damit Ihren Glauben an den einen Gott, der unser Schöpfer ist.
Trotzdem ist das Schma-Gebet kein Glaubensbekenntnis im christlichen Sinn. Der Vortrag wird erklären, warum das so ist. Er wird auf die Inhalte und Teile des Gebets eingehen und die Bedeutung erörtern.“
(Jehoschua Ahrens)

Mitveranstalter: Ev. Erwachsenenbildung des Kirchenkreises Siegen
Ort: Haus der Kirche, Burgstraße 21, Siegen


Sonntag, 19.02., 15 – 17.30 Uhr

2. Jüdisch-Christliches Lehrhaus

Thema: Jüdisches und christliches Abendmahl
Referent: Pfr. i.R. Matthias Weissinger

„Der „Kiddusch“ am Sederabend, dem Beginn des Passah-Festes, und die Einsetzung der „Eucharistie“ im NT hängen zeitlich, sachlich und namentlich eng zusammen – wie Passahlamm und Osterlamm vergleichbar. Die Unterschiede sind allerdings gleichfalls so enorm wie problematisch. Kulturell vergleichbar sind aber auch als Feiern Sederabend und Heiligabend.“ (Pfr. i.R. Matthias Weissinger)

In der Pause laden wir herzlich zu Kaffee und Kuchen ein.

Mitveranstalter: Ev. Erwachsenenbildung des Kirchenkreises Siegen
Ort: Büro der CJZ, Häutebachweg 6, Siegen
Anmeldung erbeten bis 15.02.


 

März 2017

Unsere Veranstaltungen im März 2017

Woche der Brüderlichkeit 2017
Thema: „NUN GEHE HIN UND LERNE“

Sonntag,

05.03., 16 Uhr

Eröffnung der Ausstellung „Die Botschaft der Bücher“
mit Arbeiten der Konzeptkünstlerin Dr. Marlies Obier

Schirmherr der Woche der Brüderlichkeit: Landrat Andreas Müller

Begrüßung: Werner Stettner (kath. Vorsitzender der Gesellschaft)
Ansprachen: Landrat Andreas Müller
                           Bürgermeister Steffen Mues

Die Künstlerin spricht zur Ausstellung.

Ort: Städtische Galerie Haus Seel, Kornmarkt 20, Siegen

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Samstag, 14-18 Uhr, Sonntag 11-13 und 14-18 Uhr
Die Ausstellung wird bis zum 26.03.2017 gezeigt.

Mitveranstalter: Kultur Siegen


Samstag, 11.03., 19.30 Uhr

Jüdische Satiren – ein literarisch-musikalischer Abend

Mit Lesung und Rezitation, Gesang und Gitarre lädt Burkhard Engel vom Cantaton Theater ein zu einer vergnüglichen Begegnung mit Satiren jüdischer Autoren.

Alle Satiriker brauchen ein außergewöhnliches Gespür dafür, die Paradoxien des Lebens aufzuspüren und zu beschreiben. Es scheint so zu sein, dass unter den jüdischen Autoren besonders viele mit dieser delikaten Fähigkeit begabt sind. Treffsicher, geistvoll und ironisch über eigene und fremde Schwächen lachen zu können – das unterhält und hilft dabei manche Kränkung zu parieren oder wenigstens zu ertragen.
Das traditionelle jüdische Leben, bezogen auf die Schrift und die Herausforderung ihre richtige Auslegung zu finden, bot schon immer eine Chance den Geist zu schulen mit feinen Überlegungen, mit hintergründigen Interpretationen und Differenzierungen und auch mit der Notwendigkeit
Widersprüche zu beleuchten und vielleicht aufzulösen. Die gut bekannte Tradition ist Folie, gemeinsamer Bezugsort und Themenpool ebenso für Heinrich Heines Geschichte von seinem Hauswirt, der von schönen biblischen Frauen träumt, wenig toleriert von seiner eifersüchtigen Gattin, wie für Kishons Schilderung einer jüdischen Pokerpartie am Fuße des Berges Sinai, wo man gemeinsam auf Moses‘ Rückkehr wartet.
Doch auch das bürgerliche, nichtreligiöse, aufgeklärte Leben bietet Stoff genug für Satiren, ob es um das Leben eines Schriftstellers geht oder um die Liebe. Alfred Polgar, Wolfgang Hildesheimer, Ephraim Kishon, Mascha Kaléko, Kurt Tucholsky und Heinrich Heine schreiben darüber mit Schlagfertigkeit und wunderbarer Ironie.

Ort: Städtische Galerie Haus Seel, Kornmarkt 20, Siegen
Eintritt: 10 € / 7 € ermäßigt (an der Abendkasse)


Mittwoch, 15.03., 19 Uhr

„Nun gehe hin und lerne“

Vortrag zum Jahresthema der WdB 2017 aus dem Talmud (b.schabbath 31a)
Vortrag von Pfr. i. R. Matthias Weissinger
Ort: Städtische Galerie Haus Seel, Kornmarkt 20, Siegen


Donnerstag, 23.03., 19 Uhr

Das Lied vunem ojsgehargeten jiddischen Volk – Das Lied vom ausgerotteten jüdischen Volk

Jizchak Katzenelson
Vortrag und Lesung von Dr. Marlies Obier und Werner Stettner
Ort: Städtische Galerie Haus Seel, Kornmarkt 20, Siegen


Donnerstag, 30.03., 19 Uhr

„Solange wir leben, müssen wir uns entscheiden.“

Leben nach Auschwitz – Jehuda Bacon
Lesung mit Manfred Lütz (Theologe, Psychiater und Bestsellerautor)
Woher das Böse kommt, wie man sogar im Leiden Sinn erleben kann und was wirklich trägt im Leben, darüber spricht Jehuda Bacon in einem existenziellen Dialog mit dem deutschen Psychiater und Theologen Manfred Lütz.
Mitveranstalter: ALPHA Buchhandlung
Ort: Gemeindezentrum Christuskirche, Obenstruthstraße 8, Siegen
Eintritt: VVK 6 € / Abendkasse 9 €

Flyer als pdf


 

April 2017

Unsere Veranstaltungen im April 2017

 

09. – 16.04.

Studienfahrt in den Partnerkreis Emek Hefer (Israel)

In der Pessachwoche vom 9. bis 16. April findet im Rahmen des Erwachsenen-Austauschs zwischen dem Kreis Siegen-Wittgenstein und dem Partnerkreis Emek Hefer die nächste Reise nach Israel statt.
Durch die Unterbringung bei privaten Gastgebern besteht die Möglichkeit religiöse Feste, wie z.B. Pessach und Shabbat, im familiären Kreis zu erleben. Zusätzlich stehen der Besuch von Jerusalem, eine Fahrt zum Toten Meer und eine Tagestour in Richtung Norden auf dem Programm.
Englischkenntnisse sind von Vorteil.
Interessenten können sich bis 24. Januar melden.
Leitung: Werner Stettner (kath. Vorsitzender mit langjähriger Israelerfahrung)
Kosten: ca. 1.000 € (alles inclusive, außer Reiserücktrittsversicherung, Verpflegung in Jerusalem und Ausgaben des persönlichen Bedarfs)
Zu gegebener Zeit findet ein Vortreffen statt.

(ausgebucht)

 


Mittwoch, 26.04., 19.30 Uhr

Jahreshauptversammlung (mit Wahlen)

 

Ort: Pfarrheim St. Michael, St.-Michael-Str. 5, Siegen


 

Mai 2017

Unsere Veranstaltungen im Mai 2017

 

Mittwoch, 10.05., 19 Uhr

„Mit der „Fackel“ in der bayrischen Gelehrtenrepublik für Arbeit und Menschenrechte“

Vortrag von Peter Schmöle (Köln) über Erich Mühsam
Ort: Büro der CJZ, Häutebachweg 6, Siegen


Donnerstag, 18.05., 20 Uhr

Kinofilm Rabbi Wolff

William Wolff ist Ende 80 und der wohl ungewöhnlichste Rabbiner der Welt. Der kleine Mann mit Hut wurde in Berlin geboren, hat einen britischen Pass und wohnt in einem Häuschen in der Nähe von London. Immer Mitte der Woche fliegt er nach Hamburg, steigt dort in den Zug und pendelt zu seinen Jüdischen Gemeinden nach Schwerin und Rostock. Samstags nach dem Gottesdienst geht es zurück nach London – es sei denn, er ist bei Verwandten in Jerusalem, auf Fastenkur in Bad Pyrmont oder beim Pferderennen in Ascot. Denn das Leben muss vor allem Spaß machen, findet Willy Wolff.
Mit seiner unkonventionellen Art und seinem herzhaften Lachen begeisterte der Landesrabbiner von Mecklenburg-Vorpommern die Zuschauer bereits in Britta Wauers Publikumshit Im Himmel, unter der Erde (2011), einem Dokumentarfilm über den Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee. Wauers neuer Film zeigt nun den turbulenten Alltag von Willy Wolff und beleuchtet seine bewegte Vergangenheit: Bevor er Rabbiner wurde, war er politischer Korrespondent in London; als Kind floh er mit seiner Familie aus Nazideutschland.
Rabbi Wolff ist nicht nur das Porträt einer faszinierenden Persönlichkeit – eines tief religiösen Menschen, der sich voller Lebensfreude über Konventionen hinwegsetzt. Der Film führt auch auf mitreißende Weise in die Welt des Judentums ein und präsentiert uns einen ganz besonderen deutschen Lebenslauf

Ort: Viktoria-Filmtheater, Hilchenbach-Dahlbruch
Ermäßigte Eintrittspreise für unsere Mitglieder am Infostand der CJZ im Foyer.


 

Juni 2017

Unsere Veranstaltungen im Juni 2017


Sonntag, 18.06., 15 – 17.30 Uhr

3. Jüdisch-Christliches Lehrhaus

Thema: Kiddusch HaSchem – Die Heiligung des Namens
Referent: Pfr. i.R.Matthias Weissinger

„Kiddusch HaSchem“ (die „Heiligung des Namens“) meint die Heiligung des göttlichen Namens. In Jesu Vaterunsergebet steht die Bitte „Geheiligt werde dein Name“ an erster Stelle, geht allen weiteren voran. Die Heiligung des Namens Gottes (des Tetragramms JHWH) wurde „im Judentum zum Inbegriff menschlicher Verpflichtung vor Gott“ (D. Vetter) – bis hin zum Märtyrertod.
In der Pause laden wir herzlich zu Kaffee und Kuchen ein.

Mitveranstalter: Ev. Erwachsenenbildung des Kirchenkreises Siegen
Ort: Büro der CJZ, Häutebachweg 6, Siegen
Anmeldung erbeten bis 14.06.


Sonntag, 25.06., 9.30 – ca. 18.30 Uhr

‚Fußball ist unser Leben‘ – und hat seine Schattenseiten

Diese Veranstaltung wendet sich an alle Fußballinteressierten. Wir besuchen das Fußball-Museum in Dortmund, das erst 2015 eröffnet wurde. Bei der Führung im Museum geht es auch um Fußball in der NS-Zeit. Die Mittagspause verbringen wir in der Dortmunder Innenstadt. Anschließend gibt es zwei Optionen:

  1. Besuch und Führung in der Synagoge der Jüdischen Kultusgemeinde Dortmund oder
  2. Führung im BVB – Stadion und Gespräch mit dem Fan-Beauftragten des BVB zum Thema „Rechtsradikalismus im Fußball“

Mitveranstalter: Kreisjugendring Siegen-Wittgenstein
Teilnehmerkreis: altersübergreifend
Treffpunkt: Hallenbad Löhrtor, Löhrtor 15, Siegen
Kosten: Erwachsene 10 €, Kinder und Jugendliche bis einschl. 17 Jahre, sowie Schüler, Studenten und Menschen ohne Einkommen: 5 €
Anmeldeschluss: 11.06.17