Aktuelles

Auf vielfachen Wunsch veröffentlichen wir gerne den Text der Rede, die unser jüdischer Vorsitzender Alon Sander während der Gedenkstunde gehalten hat:

Liebe Freundinnen und Freunde, meine hochverehrten Damen und Herren,

wie an jedem anderen Jahr seit über 60 Jahren versammeln sich hier an dieser Stelle Menschen, denen das Erinnern an die Vergangenheit wichtig ist. Wichtig, um eine Gegenwart besser zu betrachten und zu verstehen, damit eine bessere Zukunft gestaltet werden kann. Das ist der Sinn des Gedenkens, der Grund zur alljährlichen Gedenkstunde an diesem Ort.

Der Ort, an dem die Synagoge Siegens stand. Eine Synagoge, die Integration in der Stadt sowie einen Beitrag für das gemeinsame Leben im Siegerland und dessen Kultur symbolisieren wollte. Eine Synagoge als Treffpunkt einer jungen, frischen jüdischen Gemeinde, um das jüdische Leben und jüdische Kultur zu gewähren – in einem herausfordernden, ländlichen siegerländer Kontext. Eine Synagoge als Ort der Bildung für Jugendliche. Eine Synagoge zum allwöchentlichen Torah-Lesen und zum täglichen Beten.

Vor genau 81 Jahren, am 10. November 1938, wurde der landesweite Befehl auch in Siegen vollzogen. Die Synagoge war in Brand gesetzt worden, die Zuschauer stellten sich davor, die Feuerwehr sorgte dafür, das naheliegende Gebäude kein Feuer fingen. Mitten in Siegen brannte das Haus Gottes lichterloh. Die heiligen Schriften, vor allem die Torah-Rollen, die eine Synagoge erst zu einer solchen machen, brannten. Fetzen flogen zerstört und verkohlt durch die Luft. Das Gebäude brannte und wurde verwüstet, mit ihm brannte das jüdische Leben in Siegen und wurde unwiderruflich zerstört, für immer.

Diese verbrecherischen Taten richteten sich gegen andere Deutsche, weil sie eben anders waren. Deutsche haben andere Deutsche angegriffen: in der Öffentlichkeit, im Tageslicht und unter der schweigenden Billigung der Gesellschaft. Deutsche haben andere Deutsche grundlos verhaftet, deren Besitz zerstört oder beschlagnahmt, ihnen Angst und Schrecken eingejagt, über 1300 ermordet.

Mit ihrem Wahn haben sie Deutschland ins Verderben geführt – nicht nur wegen des Kriegs. Die Kriegsschäden konnten wieder aufgebaut werden. Von der Zerstörung allen jüdischen Lebens hat sich Deutschland aber noch nicht erholt. Kulturell, gesellschaftlich, wirtschaftlich. In den letzten Jahren gab es aber Hoffnung. Jüdisches Leben blühte wieder auf, zarte Pflänzchen wuchsen, geschützt in Gewächshäusern. Jüdische Stimmen waren wieder vernehmbar in gesellschaftlichem Diskurs. Die Zeit schien reif, eine Rückkehr zu Normalität in Aussicht zu stellen. Vom Deutschland zu sprechen, das seine Juden schützt und unterstützt. Von den Deutschen, die ihre historischen Lehren verinnerlicht haben und sich bewusst dem Hass in den Weg stellen. Und dann kam Halle.

Vor einem Jahr waren wir hier auch verstört – in den USA, wo ein ganz anderer Klimawandel innerhalb der Gesellschaft stattfindet, hat ein Rechtsextremist eine Synagoge in Pittsburgh angegriffen. In einem Land, in dem jüdisches Leben sicher schien. Eine antisemitische Welle von Schandtaten folgte. Aber von hier, von der anderen Seite des Atlantiks schien es eine politische Entwicklung zu sein. Eine amerikanische Singularität.

Ein Jahr später haben wir ein Problem. Es sind längst nicht mehr „Alarmsignale“, wie Frau Kramp-Karrenbauer nach dem Attentat von Halle behauptete – die Alarmsignale verstummten schon vor Jahren. Wir befinden uns mittlerweile in einem Kampf. Das Wegducken hilft nicht mehr. Auch nicht die öffentliche Betroffenheit und auch nicht die selbstverständlich allerorts vernehmbare Verurteilung durch Verlautbarungen und Erklärungen. Das Problem ist hier und es geht nicht weg.

Hier muss ich ganz deutlich und klar sein: Nicht die Juden haben ein Problem. Antisemitismus ist kein neues Problem für Juden. Er ist aber ein Problem für Deutschland. Ein Problem, das alle Deutschen betrifft. Er ist ein Angriff auf die deutsche Gesellschaft, er stellt einen Widerstand gegen unsere Verfassung dar. Jahrzehnte lang konnten Deutsche sich damit trösten, dass Juden wieder, oder immer noch, in Deutschland leben. Als Beweis, dass die NS-Zeit vorbei ist und dass ein neues, sensibilisiertes Deutschland Fortschritt macht. Juden wurden akzeptiert, als Phänomen beachtet und beschützt. Aber das Judentum wurde nicht in die deutsche Gesellschaft integriert. Juden bleiben ‚die Anderen‘, sie sind nicht ein Teil von „Wir“, schon gar nicht von „Wir Deutschen“.

Dazu schreibt der ehemalige ARD-Korrespondent Richard Schneider in einem vielbeachteten Artikel in der „Zeit“: „Das ist die bittere Erkenntnis, der wir Juden in Deutschland uns stellen müssen: Wir sind nur ein Alibi. Was also muss noch passieren, bis auch wir begreifen: Es reicht?“

Schneider ist ausgewandert. Seit Jahren warnen Juden und Sozialforscher vor dem virulenten Antisemitismus, der nie weg war. Nur eine Zeit lang versteckt. Es hieß immer wieder zur Antwort: „ganz schlimm, aber…“ Nach dem „aber“ kommt immer das Wichtige: es sind nur ein paar Wenige, oder: das nehmt ihr zu eng, es ist nicht so gemeint, oder: das hat nicht mit Euch zu tun, es ist eine Reaktion auf was anderes…

Antijüdische Äußerungen am Stammtisch oder beim Tischgespräch, Redewendungen, die ohne Bedacht benutzt wurden, verstohlene verächtliche Blicke. Sie existierten weiterhin. Alle Juden in Deutschland erleben sie. Auch die positiven Vorurteile: die Juden sind ach so intelligent. Ihr wisst über Geld Bescheid. Und so weiter. So oder so: Die Juden stehen immer für etwas anderes, etwas was man selber nicht ist. Kein Wunder, dass Forschungen immer wieder herausfanden, Deutsche möchten keine eigenartigen jüdischen Nachbarn. Oder glauben, Juden haben zu viel Macht in der Welt, zu viel Einfluss in den Medien. Die Zahlen sind immer gleich: zwischen zwanzig und dreißig Prozent der Deutschen. Latent noch mehr. Und diese werden nicht von Trauerbekundungen oder von Betroffenheit beeindruckt. Und sie werden immer schamloser, direkter, konkreter. Mittlerweile fühlen sie sich wohl in einer Gesellschaft, zu der sie gehören, in der sie eine Gruppe bilden, die sich selbst bestätigt und verstärkt.

Die Täter mehrerer Gewaltangriffe gegen Juden laufen noch frei umher – der Angriff auf ein jüdisches Altersheim in München, der Paketbombenanschlag auf Heinz Galinski und der Sprengstoffanschlag auf dessen Grab, der Mord am Verleger Shlomo Lewin und seiner Lebensgefährtin Fride Poeschke, der Sprengtsoffanschlag auf ein Holocaust-Mahnmal in Berlin, der Bombenanschlag am S-Bahnhof Wehrhahn in Düsseldorf, der Anschlag auf das jüdische Restaurant in Chemnitz – und viele anderer mehr.

Für deutsche Richter reichen indes antisemitische Aussagen nicht zur Verurteilung – der Vorwurf, Antisemit zu sein, ist ein „schwerwiegender Vorwurf“ und ein „erheblicher Eingriff in das Persönlichkeitsrecht, er hat eine Prangerwirkung“ und darf daher nur bei Menschen, die in ihrem „ganzen Tun und Denken als Antisemiten einzustufen sind“ angewandt werden. Ein Brandanschlag auf die Wuppertaler Synagoge, eine deutsche Synagoge, in der deutsche Juden beten, wird vom Gericht als „Reaktion auf israelische Politik“ anerkannt und milde bestraft.

Ganz anders als die Vorsicht bei Antisemiten – die Juden. Wir müssen uns immer wieder verteidigen, erklären, aufklären. Nach Schutz in der Gesellschaft suchen. Unsere Besonderheiten werden bestenfalls übersehen. Veranstaltungen zur Integration und über Antisemitismus finden ohne Bedacht am jüdischen Schabbat statt. Staatsarbeiten müssen am Jom Kippur geleistet werden, das Schächten wird verboten und verpönt, die Beschneidung wird mit einem Akt perfider Misshandlung verglichen. Nur bei Gelegenheiten, bei denen Muslime schlecht gemacht werden, wird plötzlich eine Einheit beschwört und von einer „Judeo-Christlichen Kultur“, die es nie gab, als angeblicher Gegenteil zum fremden Islam fabuliert.

Darüber hinaus müssen nicht die Antisemiten, sondern die Juden in Angst leben. Polizeieinheiten vor den Synagogen und bei Veranstaltungen, israelische Nationalmannschaften die nicht in offizieller Kleidung auf die Straße dürfen, Rabbiner die bespuckt, bedroht und geschlagen werden, jüdische Kinder, die in der Schule gemobbt und diskriminiert werden. Fünf Mal am Tag, jeden Tag, sieben Mal in der Woche, werden in Deutschland antisemitische Straftaten verübt.

Und dabei sind wir Juden nicht weniger Deutsch als alle Anderen. Gerade, dass wir uns tagtäglich, trotz allem, dafür entscheiden, hier zu leben, dass wir hier unsere Kinder in die Schule schicken, dass wir Deutsch sprechen und gesellschaftlich aktiv sind, sind Beweise dafür – falls diese nötig sind. Trotzdem glaubt die Hälfte der Nichtjuden nicht an die „Loyalität“ der Juden zu Deutschland. Vielmehr – es reicht nicht, deutscher Staatsbürger zu sein, oder hier geboren zu werden und Deutsch zu sprechen. Um als „echter Deutscher“ zu gelten, erfahren wir in den sozialen Meiden, darf man keinen Migrationshintergrund haben. Auch nicht in den vorherigen Generationen. Dieser Schwachsinn einer ethnischen Zugehörigkeit erinnert an die Zeiten der „Reinheit des Blutes“ aus Inquisition-Spanien, als den Altchristen die Neu-Christen nicht gefielen.

Kein Jude ist zufällig in Deutschland, es ist immer eine Entscheidung für das Land und für die deutsche Gesellschaft. Aber auch Deutsche wandern aus. Gerade Juden und gerade dann, wenn Gefahr droht. Das haben wir aus der Geschichte gelernt.

Wird sich Deutschland erst dann wirklich damit auseinandersetzen, wenn keine Juden mehr in Deutschland leben, wie Schneider verzweifelt vermutet? Bleibt es dabei, dass eine gewissenhafte Minderheit, eine Randgruppe wenn man will, an Mahnwachen und Gedenkstunden teilnimmt und sich betroffen fühlt? Oder werden die Deutschen wach und die Anfänge abwehren? Werden Richter und das deutsche Gesetz jede antisemitische Äußerung als solche anerkennen und sanktionieren? Werden Straftäter als solche wahrgenommen und deren Festnahme und Verurteilung konsequent durchgeführt? Werden Lügen und Verschwörungstheorien ohne Ausnahme als solche entlarvt und öffentlich gemacht?

Das bezweifle ich.

Dafür müsste die deutsche Gesellschaft sich grundlegend ändern. Es geht nämlich nicht nur um Antisemitismus und Juden. Auch das ist ein Symptom, Symptom eines tief verwurzeltes Problems: die Angst vorm Anderssein. Diese Angst schürt Vorurteile und Hass. Deshalb sind Muslimenhass und Aversion gegen Flüchtlinge immer ganz nah beim Antisemitismus. Es geht um das wir und um „die Anderen“.

Um es mit Karl Popper zu sagen: Wir müssen entscheiden, ob wir als Gesellschaft Sparta sind: geschlossen und abgeschottet gegen Veränderungen und Einflüsse, oder möchten wir Athen sein: offen, transparent und reformfähig. Das ist die Skala, die entscheidend ist für die Entwicklung der Gesellschaft in Deutschland aus ihren Fallen, hin zu einer wirklich solidarischen Gesellschaft – in der Antisemitismus sowie Rassismus und andere Diskriminierungen besiegt werden könnten.

Es geht um das Anderssein. Um die Angst, aufzufallen, nicht konform zu sein. Denn damit ist man in Deutschland „der Andere“. Der Andere ist immer ein unverstandener Fremder. Und vom Fremden zum Feind ist der Weg auch nicht lang. Vor Kurzem erst schrieb eine Redakrteurin der „Jüdischen Allgemeinen“ über ihren Ärger, von ihrer Umgebung als „anders“ beachtet zu werden, dabei sei sie doch genau so wie alle Anderen! Das sehe ich völlig anders. Natürlich sind wir unterschiedlich, und natürlich bin ich anders, in dem ich ein Jude bin. Wie könnte es anders sein? Um so zu sein wie Christen müsste ich mich selbst leugnen, meine Erziehung, meine Denkweise. Wozu sollte ich es tun?

Nein, ich freue mich anders zu sein als meine Nachbarn, und ich freue mich ein Deutscher zu sein, genau wie sie auch. Es ist ja der Pluralismus, der eine Gesellschaft lebendig, dynamisch und lebenswert macht. Es ist für mich eine Freude, Menschen zu treffen, die anders sind und mich mit ihnen – auf Deutsch – zu unterhalten. Ob sie katholisch oder evangelisch, muslimisch oder hinduistisch sind, ob homosexuell  oder einfach viel größer als ich, ja sogar weiblich  – sie sind alle anders als ich. Und sie sind interessant, und lehrreich.

Wir müssen lernen, dass unser Glauben vielleicht für uns ein Ideal darstellt, aber dass die Antworten, die für uns stimmen, nicht unbedingt für Andere auch stimmen. Durch Begegnung lernen wir dazu, können uns selbst neu betrachten und unser Weltbild immer wieder neu prüfen. Es ist vielleicht lästig und anstrengend, es macht uns aber kompletter und stärkt uns letztendlich.

Es ist kein Wunder, dass vor allem jüdischstämmige Philosphen und Soziologen sich mit dem Wesen des „Anderen“ beschäftigt haben, wie Popper, Martin Buber, Edmund Husserl und andere. Denn seit dem Mittelalter sind die Juden in Europa der Inbegriff des „Anderen“. Die Erfahrung, ein Anderer zu sein, und sich damit abzufinden, ist essentiell im europäischen Judentum. Dadurch entsteht ein Verständnis für andere „Andere“. Und ein Gefühl des Zusammenhaltens. Wir müssen lernen, den Anderen nicht als Fremden zu betrachten, sondern als Wegbegleitung. Als Ergänzung und als Gegengewicht. Viele heterogene Individuen erzeugen eine Starke Gruppe. Gerade die Unterschiede sind es, die uns als Gruppe stabiler und resistenter machen. Wir müssen es nur zulassen.

Wer es nicht sieht, sind diejenigen, die an Verschwörungen glauben und sich autoritäre Führer und strikte Regel wünschen. Sie sind es, die Hass schüren, weil sie Angst haben. Angst vor Änderung, Furcht vor der Wahl. Menschen, die nicht an Menschlichkeit glauben wollen und lieber einfache, karge Antworten fürs Leben haben möchten. Sie sind Sparta. Sie wollen sich dücken, abschotten und die Augen vor der Welt schließen. Sie möchten glauben, sie sind die Besten und die Einzigen. Deshalb haben sie nur Hass übrig für diejenigen, die das Gegenteil beweisen.

Vor siebzig Jahren entstand unser Grundgesetz. Es ist beileibe nicht perfekt, aber es wächst zusammen mit der Gesellschaft, ändert und verbessert sich. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Dieser deutsche Satz ist unnachahmlich – und stellt die Wasserscheide dar. Wer in Deutschland lebt und hinter diesem Satz steht, ist ein Teil von uns. Ein Teil von einem großen „Wir in Deutschland“. Ein Teil von Athen. Wer aber Menschen verachtet und Menschlichkeit verschmäht, wer Verbrechen übt und Andere verletzt, ist der Feind. Egal in welcher Farbe und woher sie kommen – sie sind diejenigen, die eine Gesellschaft abwehren sollte.

Wir müssen uns nun entscheiden, welches Deutschland wir haben wollen. Ein Deutschland der Vergangenheit, über Blut definiert, abgeschottet und gegen das Moderne, in der verbitterte Menschen leben, die besser als andere sein wollen, um von ihrer eigenen Leere und Versagen abzulenken?

Oder ein offenes Deutschland, in dem Pluralismus und Multikuturalismus positiv geladen sind, in dem Menschen leben, die alles tun zum Wohle aller? Es kann nicht beides geben, wir müssen entscheiden. Hier stehend, wissen wir, wozu ein altes Deutschland fähig ist. Hier ist der Ort und jetzt ist die Zeit, in der die Entscheidung am einfachsten ist.

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MAHNWACHE

Der gestrige Anschlag in Halle an der Saale an Jom Kippur hat uns tief erschüttert. Wir sind entsetzt wegen dieser Geschehnisse.

Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der willkürlich Getöteten, den Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde in Halle und allen Beteiligten, die das Erlebte nun verarbeiten müssen.

Wir sehen darin umso mehr eine Verpflichtung unserer Arbeit konsequent nachzugehen. Antisemitismus darf keinen Platz haben!

Um dem Ganzen auch nach außen hin ein Gesicht zu geben laden wir zu einer Mahnwache ein.
Sie findet heute (10.10.2019) am Platz der Synagoge (vor dem Aktiven Museum Südwestfalen), Obergraben 10, Siegen, um 17 Uhr statt.

Bitte lassen Sie alles stehen und liegen. Bringen Sie Verwandte, Freunde und Nachbarn mit. Kommen Sie vorbei!

Der WDR wird vor Ort sein. In der Lokalzeit wird heute Abend ein Bericht gesendet. Wir wollen nach außen zeigen, dass wir Viele sind und das wir das nicht dulden.

Bringen Sie bitte eine Kerze mit!

Herzlichen Dank für Ihr Kommen und SHALOM von Ihrer Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland

 

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Studien- und Begegnungsreise nach Jerusalem und in unseren Partnerkreis Emek Hefer!

In der Zeit vom 27. Oktober bis zum 03. November 2019 möchten wir mit Ihnen die wohl interessanteste und spannendste Stadt erkunden, die man auf dieser Erde besuchen kann.

Öffnen Sie die Links und Sie erfahren, was wir geplant haben. Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Programm Jerusalem mit Leistungsverzeichnis

Anmeldung

Allgemeine Geschäftsbedingungen

21.05.: Alle Plätze sind belegt. Eine Vormerkung auf der Warteliste ist möglich!

 

 

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Hier geht es zum Halbjahresprogramm 1_19: Programm_CJZ_2019

Ausführlichere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie in der Rubrik Veranstaltungen unter den Reitern der einzelnen Monate des Jahres 2019.

 

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Studien- und Begegnungsreise nach Nürnberg

Freitag, 03. bis Sonntag, 05.05.

„Auf den Spuren nationalsozialistischer Vergangenheit und jüdischer Gegenwart“

2 ÜN m. F, teilw. Verpflegung, alle Transfers, viele Programm-Inklusivleistungen von der Fahrt über das ehem. Reichsparteitagsgelände bis zum Besuch der Israelitischen Kultusgemeinde, uvm.
Preis: DZ 319 € (bis 15.02.19), danach 349 €; EZ-Zuschlag 42 €
Anmeldeschluss: 15.03.19

 

Hier geht´s zum Flyer mit detaillierten Informationen:

Flyer Nürnberg Deckblatt

Flyer Reise Nürnberg Innenseite

 

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Wir wünschen allen eine schöne und erholsame Ferien- und Sommerzeit!
Unser Büro ist in der Zeit vom 08.08. bis 27.08.18 geschlossen!
Ab 28.08.18 sind wir wieder für Sie da!

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Erwachsenenaustausch mit Emek Hefer (Israel)
im Sommer/Herbst 2018
Gastgeber gesucht

Information für Mitarbeitende in Kindertageseinrichtungen

Für die Zeit vom 13. bis 20. Juli 2018 ist der Besuch israelischer Gäste aus dem Partnerkreis Emek Hefer im Kreis Siegen-Wittgenstein geplant. Gesucht werden Gastgeber aus Siegerland und Wittgenstein.

Sie sollten in einer Kindertageseinrichtung beschäftigt sein und (nach Möglichkeit) Interesse daran haben in den Herbstferien (12. bis 19. Oktober) einer entsprechenden Einladung nach Israel zu folgen.
Neben dem Kennenlernen des Kreises Emek Hefer und der örtlichen Kita-Arbeit steht ein 2-tägiger Aufenthalt in Jerusalem, der Besuch der Stadt Caesarea und eines drusischen Dorfes auf dem Programm.

Die Kosten des Aufenthalts in Israel betragen ca. 1.000 €.

Während des Aufenthalts in Siegen werden wir die örtliche Kita-Arbeit (Theorie und Praxis), die Stadt Siegen und den Kreis Siegen-Wittgenstein näher kennenlernen. Außerdem steht eine Tagesfahrt nach Köln auf dem Programm.

Die Reise wird von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. organisiert und im Auftrag des Kreises Siegen-Wittgenstein durchgeführt.

Englischkenntnisse sind von Vorteil.

Interessenten können sich melden bei Frau Grindel, Tel. 0271-20100 oder unter
cjz.siegerland@t-online.de.

Sprechzeiten:
Montag                                              10-15 Uhr
Dienstag und Mittwoch                   8.30-12.30 Uhr
Donnerstag                                        11-17 Uhr

Wir freuen uns auf den Kontakt mit Ihnen!

Es grüßt Sie herzlich

Ihre Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland e.V.

 

02.08.18: Aktuell ist unsere Reisegruppe vollständig. Sie können sich aber gerne auf der Warteliste vormerken lassen! Telefonisch und persönlich erreichbar sind wir mittlerweile dienstags und donnerstags in der Zeit von 8.30 und 17 Uhr.

 

 

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Wir wünschen allen eine schöne Weihnachts- und Chanukkazeit und freuen uns darauf viele facettenreiche Veranstaltungen im Jahr 2018 mit Ihnen erleben zu dürfen! Informationen darüber werden in den nächsten Wochen eingestellt. Lassen Sie sich überraschen!

Kommen Sie gesund und munter ins Neue Jahr!   🙂
Auf bald!

 

 

 

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NACHRUF

Klaus Dietermann ist am 14. August 2017 an einer schweren Krankheit verstorben.

Mit ihm verlieren die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland e.V. und der Verein Aktives Museum Südwestfalen eine überaus wichtige und prägende Persönlichkeit. Klaus Dietermann hat sich um beide Vereine verdient gemacht.
Ihm verdanken wir die Erforschung der lange verschwiegenen Geschichte des Nationalsozialismus im Siegerland. Er stellte den Kontakt zu den Überlebenden des Holocaust her und hielt freundschaftliche Verbindungen. Er initiierte die Einrichtung des Aktiven Museums Südwestfalen an der Stelle der ehemaligen Synagoge der vernichteten jüdischen Gemeinde in Siegen.
Wir bedauern, dass er die Erweiterung seines Museums nicht mehr erleben kann.

Wir werden die Arbeit in seinem Sinne fortsetzen.

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland e.V.
Aktives Museum Südwestfalen e.V.

Siegen, den 29. August 2017