Januar 2024

Unsere Veranstaltungen im Januar 2024

Samstag, 27.01., 14:30 Uhr

Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus

Begrüßung und Ansprache: Bürgermeister Walter Kiß
Musikbeitrag des Kinderchors der Adolf-Wurmbach-Grundschule in Littfeld
Wortbeitrag: José Sobrino Ramirez (Vorsitzender Integrationsbeirat Kreuztal)
Ansprache: Werner Stettner (CJZ Siegerland)
Ort: Fred-Meier-Platz in Kreuztal-Littfeld, Grubenstraße 31
Veranstalter: Stadt Kreuztal
Mitveranstalter: CJZ Siegerland

 

Montag, 29.01., 19 Uhr (deutsche Zeit)

Zikaron Basalon – Gedenken im Wohnzimmer
Digitales Zeitzeugengespräch mit Auschwitz-Überlebendem Avigdor Neumann via Zoom

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Online-Veranstaltung findet in Kooperation mit der Kreisverwaltung unserer israelischen Partnerregion Emek-Hefer sowie dem Kreisjugendring Siegen-Wittgenstein statt. Wir begrüßen Avigdor Neumann, Überlebenden von Auschwitz. Avigdor Neumann wurde 1931 in der heutigen Ukraine geboren. Aus dem dortigen Ghetto erfolgte die Deportation nach Auschwitz-Birkenau, wo seine Mutter und seine jüngeren Geschwister ermordet wurden. Avigdor überlebte das Lager und den sogenannten Todesmarsch, nach der Befreiung wanderte er nach Israel ein, wo er eine Familie gründete und bis heute lebt. Für seinen Zeitzeugenbericht wird er live aus Israel zugeschaltet.
Er erzählt nicht nur von seiner Zeit in Auschwitz und dem Todesmarsch, sondern auch von seiner Erfahrung bei der Einreise in das britische Mandatsgebiet Palästina. Und sein Leben im frisch gegründeten Staat Israel.
Danach wird er für Fragen bereitstehen.
Eine Anmeldung ist bis zum 26.01.2024 unter cjz.siegen@t-online.de möglich. Der Link zur Teilnahme wird nach der Anmeldung verschickt.

Wir bieten das Zeitzeugengespräch zusätzlich morgens um 10 Uhr an. Dieses Angebot gilt für Schulen. Auch hier ist eine Anmeldung bis zum 26.01.2024 unter b.friedrich@kreisjugendring.org möglich.

Februar 2024

Unsere Veranstaltungen im Februar 2024

Sonntag, 11.02., 16 Uhr

Vernissage der Ausstellung „Statt Orangen kamen Bücher mit dem Flieger“ von Marlies Obier und Werner Stettner
Eine Ausstellung  zum „Jahr der Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit 2024-5784/5785“ mit dem Motto
„The Sound of Dialogue – Gemeinsam Zukunft bauen“

© Marlies Obier

Bücher aus ihrer Heimat Deutschland, die 1933 Menschen auf ihrer Flucht mit nach Palästina genommen hatten, kehrten in einer historischen Aktion 1993 nach Siegen zurück. In einem Flugzeug, das sonst Jaffa-Orangen aus Israel brachte, reisten nun die damals vor der Bücherverbrennung geretteten Bücher. Die Ausstellung verknüpft die Erinnerung an die Aktion der CJZ Siegerland mit dem Kreis Emek Hefer mit den Wegen der 1933 verbannten und verfolgten Literatur.
(Text: Marlies Obier)

Veranstaltungsort: Städtische Galerie Haus Seel, Kornmarkt 20, Siegen
Schirmherr: Landrat Andreas Müller
Mitveranstalter: KulturSiegen
Musikalische Begleitung während der Vernissage durch ein Streichquartett der Fritz-Busch-Musikschule der Universitätsstadt Siegen.

Die Ausstellung ist bis zum 10.03.2024 zu den üblichen Öffnungszeiten der Städtischen Galerie Haus Seel zu besichtigen. Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Rahmenprogramm finden Sie hier: Einladungskarte

 

Sonntag, 18.02., 16 Uhr

„Nur wer sich ändert, bleibt sich treu – Wolf Biermann und Israel
Vortrag mit Musikbeispielen von Uwe v. Seltmann

© Yura Drug

 

 

 

 

 

 

 

 

Wolf Biermann, geboren am 15. November 1936 in einer kommunistischen Arbeiterfamilie in Hamburg, ist einer der bekanntesten Liedermacher und Schriftsteller Deutschlands. Seine Gedichtbände zählen zu den meistverkauften der deutschen Nachkriegsliteratur und wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Biermann war die scharfzüngigste Stimme des Widerstands in der DDR und wurde 1965 von der DDR-Nomenklatura mit einem totalen Publikations- und Auftrittsverbot belegt, seine Werke durften nur in der Bundesrepublik erscheinen. Als er im November 1976 aus der DDR ausgebürgert wurde, schrieb er unfreiwillig Weltgeschichte: Die unerwartet große Protestbewegung in Ost und West gilt als Anfang vom Ende der DDR. Mit seinen oft provokanten Essays mischt sich der mit allen wichtigen Literaturpreisen geehrte Biermann bis heute ins politische Tagesgeschäft ein.

Uwe von Seltmann widmet sich einem Aspekt in Biermanns Leben und Werk, der in der Öffentlichkeit kaum bekannt ist: Wolf Biermanns Jüdischkeit und seiner engen Verbindung zu Israel. Biermanns Vater Dagobert, ein kommunistischer Widerstandskämpfer gegen die Nationalsozialisten, wurde 1943 in Auschwitz als Jude ermordet. Der „jüdische Mischling ersten Grades“ Wolf Biermann hingegen überlebte den Rassenwahn der Nationalsozialisten. Wie sieht sich Biermann selbst, der in dem Lied „Nur wer sich ändert, bleibt sich treu?“ geschrieben hat: „Ich bleibe, was ich immer war / Halb Judenbalg und halb ein Goj“? Wie hat die Freundschaft mit dem Auschwitz-Überlebenden und Historiker Arno Lustiger (1924-2012) Biermanns Leben verändert? Welche Bedeutung hat die jiddische Sprache für ihn? Und wie kam es zu Biermanns ausgeprägter Solidarität mit Israel, die ihn 2006 sagen ließ: „Israels Schicksal sehe ich als ein Menetekel für die Völkerfamilie auf diesem winzigen Planeten Erde“? 

Uwe von Seltmann zeigt auf, dass sich das „Jüdische“ als ein zentrales Leitmotiv durch Biermanns gesamtes Leben zieht. Der Vortrag wird von Musikbeispielen aus Biermanns Werk umrahmt.
(Text: Uwe von Seltmann)

Die Veranstaltung findet in der Städtischen Galerie Haus Seel, Kornmarkt 20, in Siegen statt. Der Eintritt ist kostenfrei. Über eine Spende würden wir uns freuen.

 

Samstag, 24.02., 17:59 Uhr

„Ein Licht in dunklen Tagen“
Gedenken an alle Opfer seit dem terroristischen Überfall durch die Hamas am 07.10.2023 und Solidarität mit unseren Partnern und Freunden im Emek Hefer

 

 

 

 

 

 

 

 

Gemeinsam mit dem Kreisjugendring Siegen-Wittgenstein e. V. und unseren Freunden im Emek Hefer (Israel) wollen wir ein Zeichen für Frieden setzen und allen Opfern seit dem terroristischen Überfall durch die Hamas am 07.10.2023 gedenken, sowie Solidarität mit unserem Partnerkreis Emek Hefer leben. Insbesondere wollen wir den Geiseln gedenken, die vor 20 Wochen unschuldig in die Hände der Hamas gefallen sind. Gemeinsam entzünden wir ein Licht der Hoffnung, das wir durch einen Livestream direkt an unsere Partner in Israel senden.
Die Lichteraktion richtet sich an Menschen jeden Alters, die sich gemeinsam für ein helleres Morgen einsetzen möchten. Die Kerzen werden in Form unseres Partnerschaftslogos aufgestellt. Die Kerzen werden sich in Butterbrottüten befinden, die Sie mit individuellen Botschaften bemalen/beschriften können. Material ist vorhanden. Kommen Sie auch gerne mit fertigen Tüten.
Das Gedenken findet auf der Siegbrücke in der Siegener Innenstadt (vor Drogeriemarkt dm) statt.

 

Sonntag, 25.02., 16 Uhr

„Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ – Judith Kerr (1923-2019)
Vortrag und Lesung von Dr. Marlies Obier und Werner Stettner

© Marlies Obier

 

 

 

 

 

 

Der berühmte Roman von Judith Kerr vermittelt die Erfahrung von Flucht und Exil aus der Sicht eines Kindes und einer Jugendlichen. Judith Kerr war die Tochter des Kritikers und Schriftstellers Alfred Kerr. Ihr Vater floh in der Nacht des 15. Februars 1933 kurz vor seiner bevorstehenden Verhaftung nach Prag. Von dort ließ er seine Frau und seine Kinder wissen, dass er in Sicherheit sei, und sie sich unauffällig verhalten und ihm folgen sollten. Ein langes Exilleben hatte augenblicklich für die Familie begonnen.
(Text: Dr. Marlies Obier)

Die Veranstaltung findet in der Städtischen Galerie Haus Seel, Kornmarkt 20, in Siegen statt. Der Eintritt ist kostenfrei. Über eine Spende würden wir uns freuen.

 

 

 

März 2024

Unsere Veranstaltungen im März 2024

Samstag, 02.03., 15-18 Uhr

Versponnen: Buchlandschaften und ihre Geschichten
Kunstworkshop der Jugendkunstschule Siegen-Wittgenstein
Für Jugendliche ab 10 Jahren, Dozentin: Inge Zöller

© Inge Zöller/Jugendkunstschule Siegen-Wittgenstein e. V.
© Inge Zöller/Jugendkunstschule Siegen-Wittgenstein e. V.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In dem Kunstworkshop der Jugendkunstschule Siegen-Wittgenstein werden alte Bücher zu neuen Kunstwerken durch Gestalten, die ihren Geschichten entsteigen, und Landschaften, die sich aus beschriebenen Seiten bilden. Phantastisches entsteht durch Falten, Schneiden, Weben, Kleben, Zeichnen und Malen.

Der Kunstworkshop findet in einem Kursraum der Jugendkunstschule Siegen-Wittgenstein, Bismarckstraße 45, in 57076 Siegen-Weidenau (Schule am Bismarckplatz, Seiteneingang links) statt. Die Teilnahme ist kostenfrei und richtet sich an Jugendliche ab 10 Jahren. Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Anmeldungen schicken Sie bitte bis zum 23.02.2024 per E-Mail an cjz.siegen@t-online.de. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 10 Personen beschränkt.

Der Workshop findet in Kooperation mit der Jugendkunstschule Siegen-Wittgenstein statt. Er ist Bestandteil des Rahmenprogramms zur Ausstellung „Statt Orangen kamen Bücher mit dem Flieger“.

 

Sonntag, 10.03., 16 Uhr

Finissage der Ausstellung „Statt Orangen kamen Bücher mit dem Flieger“
Präsentation der Ergebnisse des Kunstworkshops „Versponnen: Buchlandschaften und ihre Geschichten

© Inge Zöller/Jugendkunstschule Siegen-Wittgenstein e.V.
© Inge Zöller/Jugendkunstschule Siegen-Wittgenstein e.V.

 

 

 

 

 

 

 

Als Finissage zur Ausstellung „Statt Orangen kamen Bücher mit dem Flieger“ präsentieren Jugendliche das Gesamtkunstwerk einer verwobenen Buchlandschaft. Das Kunstwerk ist das Ergebnis des Workshops „Versponnen: Buchlandschaften und ihre Geschichten“ der Jugendkunstschule Siegen-Wittgenstein.

Die Finissage findet in der Städtischen Galerie Haus Seel, Kornmarkt 20, 57072 Siegen statt. Der Eintritt ist kostenfrei. Zusammen mit KulturSiegen lädt die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland herzlich zum Besuch ein.

 

April 2024

Unsere Veranstaltungen im April 2024

Dienstag, 16.04., 19 Uhr

„So viel Aufbruch war nie“ – 75 Jahre Deutscher Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
Vortrag von Dr. Torsten Lattki (Deutscher Koordinierungsrat)

© DKR
© DKR

 

 

 

 

 

 

 

In diesem Jahr feiert der Deutsche Koordinierungsrat (DKR) seinen 75. Geburtstag. Der DKR ist der 1949 gegründete Dachverband der gegenwärtig 85 Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ), der größten deutschen „Bürgerinitiative“ (Martin Stöhr) für das christlich-jüdische Gespräch und bedeutender Motor für den Aufbau der demokratischen Kultur und Gesellschaft nach dem Nationalsozialismus. Die GCJZ stellen sich der bleibenden Verantwortung angesichts der in Deutschland und Europa von Deutschen und in deutschem Namen betriebenen Vernichtung jüdischen Lebens und zielen in ihrer Arbeit auf die Verwirklichung der Rechte aller Menschen auf Leben und Freiheit ohne Unterschied des Glaubens, der Herkunft oder des Geschlechts. Vom hessischen Bad Nauheim aus vertritt der DKR durch Veranstaltungen, Publikationen, Öffentlichkeitsarbeit, Lehraufträge etc. diese Anliegen auf internationaler und nationaler Ebene, der Politik und auch der überregionalen Presse gegenüber.

In seinem Vortrag wird Dr. Torsten Lattki, Studienleiter für interreligiösen Dialog und gegen Antisemitismus beim DKR, die Entwicklungen des Deutschen Koordinierungsrates von 1949 bis ins heutige digitale Zeitalter darstellen und Meilensteine der GCJZ Siegerland in diesen Rahmen einbetten.

Die Veranstaltung findet im Ev. Gemeindezentrum Weidenau, Setzer Weg 4, in Siegen-Weidenau statt. Der Eintritt ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig. Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland e.V. und die Erwachsenenbildung im Ev. Kirchenkreis Siegen-Wittgenstein laden herzlich zum Besuch der Veranstaltung ein.

 

Donnerstag, 25.04., 19 Uhr

Mitgliederversammlung

Veranstaltungsort: katholisches Pfarrheim St. Michael, St.-Michael-Str. 5, Siegen

Wir bitten um eine vorherige Anmeldung telefonisch unter 0271 20100 oder per E-Mail an cjz.siegen@t-online.de.

 

Mai 2024

Unsere Veranstaltungen im Mai 2024

Studienreise nach Leipzig vom 09.05.-12.05.2024

Lassen Sie sich ganz herzlich zu unserer Studienreise nach Leipzig einladen. Die Schwerpunkte werden sein:

  • Jüdisches Leben – gestern und heute
  • Leipzig, die Stadt des Beginns der friedlichen Revolution
  • Leipzig, eine historische Stadt – auch „Klein-Venedig“ genannt
  • Leipzig, eine Stadt der Künste

Die Stadt hatte vor 80 Jahren mit 13.000 Mitgliedern die sechstgrößte jüdische Gemeinde in Deutschland. Bei einer Stadtführung wird an das blühende jüdische Leben im Leipzig der Vergangenheit erinnert, aber auch der Blick auf die Israelitische Gemeinde heute gerichtet, die mit mehr als 1.300 Mitgliedern jüdisches Leben in Leipzig auch in der Öffentlichkeit wieder sichtbar macht. Über das heutige Leben der jüdischen Gemeinde werden wir bei einem Besuch mehr erfahren. Leipzig war auch die Stadt der friedlichen Revolution von 1989. Darüber erfahren wir einiges bei einer Stadtführung, inklusive  des Besuchs der Nikolaikirche. Geplant ist weiterhin ein Gespräch mit einem Vertreter der Stadt Leipzig zur jüngeren Geschichte und aktuellen Entwicklungen im Rathaus der Stadt. Leipzig ist eine historische Stadt mit einer sehr schönen Altstadt und mit vielen Sehenswürdigkeiten, die entdeckt werden wollen.
Je nach Interesse können Museen, wie das Bachmuseum, das Mendelssohn-Haus, eine Führung auf den Turm/Dachstuhl der Thomaskirche oder das Kulturzentrum „Spinnerei“ besucht werden. Es werden verschiedene Angebote von Führungen gemacht. Leipzig wird auch „Klein-Venedig“ genannt. Bei einer gemeinsamen Boots-Tour auf den Wasserstraßen von Leipzig bietet sich uns ein anderer Blick auf diese besondere Stadt.
Es wird auch freie Zeit zur Verfügung stehen, um zu bummeln, einzukaufen oder sich weitere Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Für den Besuch eines politischen Kabaretts an einem Abend entstehen zusätzlich Kosten von 20,00 € pro Person. Die Teilnahme ist nicht verpflichtend. Wir bieten an, das Abendessen gemeinsam in einem Restaurant einzunehmen.

Leistungen:
In dem Reisepreis sind die Kosten der Anreise mit der Bahn, die Unterkunft im B&B Hotel im Stadtzentrum inklusive Frühstück sowie die Kosten für Eintritte und Führungen enthalten. Die Kosten für Mittag- und Abendessen sind selbst zu tragen.

Kosten:
Für Mitglieder beträgt der Reisepreis im Doppelzimmer 299,00 € pro Person und 369,00 € im Einzelzimmer. Nichtmitglieder bezahlen 25,00 € mehr.

Anmeldung:
Mit der schriftlichen Anmeldung werden die Reisebedingungen der CJZ Siegerland anerkannt. Die Anmeldung ist verbindlich mit der Anzahlung von 50,00 €. Wer sich für die Studienreise interessiert, wendet sich an unser Büro unter 0271 20100 oder an cjz.siegen@t-online.de. Für Fragen stehen auch unsere Vorstandsmitglieder Raimar Leng und Alon Sander zur Verfügung. Eine Anmeldung für die Studienreise ist bis einschließlich zum 12.04.2024 möglich.

Anmeldeformular: Anmeldung_Studienreise Leipzig_2024

Reisebedingungen: Reisebedingungen_Studienreise_Leipzig 2024

 

 

Juni 2024

Unsere Veranstaltungen im Juni 2024

Montag, 03.06., 19 Uhr

Jüdisches Leben in Rumänien gestern und heute – die Entstehung des Holocaust-Museums in Nordrumänien (Transsilvanien)
Vortrag von Daniel Stereschan (Rumänien)

Im vergangenen Jahr hat die CJZ Siegerland eine Studienreise nach Rumänien (Transsilvanien) durchgeführt. Der Schwerpunkt der Reise lag auf jüdischem Leben in Rumänien gestern und heute. Vor Ort hat Daniel Stereschan (Mitarbeiter des Kreises Salaj für interkommunale Zusammenarbeit und Tourismus in Rumänien) die Reisegruppe begleitet.
Daniel Stereschan hat Judaistik in Cluj (Klausenburg) studiert, ein Projekt in Yad Vaschem durchgeführt und 2005 in Simleu (Schomlenmarkt) das erste Holocaust-Museum Rumäniens aufgebaut. Das Museum befindet sich in einer ehemaligen Synagoge und erzählt die Geschichte der Jüdinnen und Juden Nordrumäniens. Nun haben wir Daniel Stereschan zu einem Gegenbesuch zu uns nach Siegen eingeladen.
In seinem Vortrag wird er über jüdisches Leben in Rumänien gestern und heute berichten und auch die Entstehung des Holocaust in Nordrumänien darlegen. Der Vortrag findet in englischer Sprache statt und wird in Deutsch übersetzt.

Die Veranstaltung findet im Aktiven Museum Südwestfalen, Obergaben 10, in Siegen statt. Der Eintritt ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.

 

Montag, 10.06. bis Freitag, 14.06.

Zeitzeuginnenvorträge von Frau Dr. Michaela Vidláková (Prag)

Wir freuen uns, auch in diesem Jahr Frau Dr. Michaela Vidláková, Überlebende des KZ Theresienstadt, wieder persönlich in Siegen begrüßen zu dürfen. Dr. Michaela Vidláková wurde 1936 in Prag in eine jüdische Familie geboren. Schon früh erlebte Sie die Verfolgung durch die Nationalsozialisten. Die Nationalsozialisten deportierten sie zusammen mit ihrer Familie kurz vor ihrem 6. Geburtstag nach Theresienstadt. Die Familie überlebte nur mit Glück.
Frau Vidláková wird auch in diesem Jahr in Schulen und öffentlichen Einrichtungen von ihren Erlebnissen zur Zeit des Holocaust berichten. Insgesamt hält sie in diesem Jahr neun Vorträge, davon acht nicht-öffentlich an Schulen der Region. 

Am Donnerstag, 13.06., 19 Uhr ist Frau Vidláková im No Limits (KJB Hilchenbach), Bernhard-Weiss-Platz 5-6, 57271 Hilchenbach-Dahlbruch zu Gast. Dieser Vortrag findet als öffentliche Abendveranstaltung in Kooperation mit dem Kreisjugendring Siegen-Wittgenstein e. V. statt. Der Eintitt ist kostenlos.

Der Zeitzeuginnenenbesuch wird unterstützt von der Gisbert und Herta Baranski-Kopperschläger-Stiftung.

 

Juli 2024

Unsere Veranstaltungen im Juli 2024

Dienstag, 02.07., 19 Uhr

Israelbezogener Antisemitismus
Vortrag von Andreas Stahl (Gesellschaft für kritische Bildung)

© Andreas Stahl

Der israelbezogene Antisemitismus ist heute die weltweit vorherrschende Form des Judenhasses und kann als strömungsübergreifende Ideologie der radikalen Rechten, der antiimperialistischen sowie postkolonialen Linken, des Islamismus und erheblicher Teile der sogenannten Mitte der Gesellschaft verstanden werden. Traditionelle Motive der Judenfeindschaft werden hier auf den jüdischen Staat übertragen und Israel damit zum „Juden unter den Staaten“. Insbesondere seit dem 7. Oktober 2023 hat die Anzahl israelfeindlicher Vorfälle und Äußerungen auch in Deutschland massiv zugenommen. Der Vortrag soll einen Einblick in die grundlegenden Motive des israelbezogenen Antisemitismus geben und wird dabei auch einige in dieser Weltanschauung verbreitete Mythen und Legenden in Bezug auf den arabisch-israelischen Konflikt mit der Realität abgleichen.

Andreas Stahl ist seit vielen Jahren in der politischen Bildung tätig und u. a. Mitherausgeber der Sammelbände „Konformistische Rebellen. Zur Aktualität des autoritären Charakters“ (2020), „Probleme des Antirassismus. Postkoloniale Theorien, Critical Whiteness und Intersektionalitätsforschung in der Kritik“ (2022) sowie „Erinnern als höchste Form des Vergessens? (Um-)Deutungen des Holocaust und der ‚Historikerstreit 2.0’“ (2023).
(Text: Andreas Stahl)

Die Veranstaltung findet im Ev. Gemeindezentrum Weidenau, Setzer Weg 4, in Siegen-Weidenau in Kooperation mit der Erwachsenenbildung im Ev. Kirchenkreis Siegen-Wittgenstein statt. Der Eintritt ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.

August 2024

Unsere Veranstaltungen im August 2024

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September 2024

Unsere Veranstaltungen im September 2024

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Oktober 2024

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November 2024

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Dezember 2024

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