„Blut muss fließen“ – Undercover unter Nazis

In Kooperation mit der Volkshochschule Siegen-Wittgenstein zeigt das Viktoria-Filmtheater in Dahlbruch den Dokumentarfilm „‚Blut muss fließen‘ – Undercover unter Nazis“ (D 2012, 87 Min.).

Der Journalist Thomas Kuban hat 15 Jahre in der Neonazi-Szene recherchiert. Einige Jahre davon hat er mit versteckter Kamera gefilmt. Gemeinsam mit dem Regisseur Peter Ohlendorf reist er später noch einmal zurück an Orte, an denen er undercover gedreht hat. Das Filmmaterial ist hochbrisant und aktuell. Bis heute ist der Film nicht im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen gewesen.

Die Filmvorführung findet am Mittwoch, 28.09.22, um 19 Uhr im Viktoria-Filmtheater, Bernhard-Weiss-Platz 6, in Hilchenbach-Dahlbruch statt. Der Regisseur Peter Ohlendorf ist an dem Abend persönlich anwesend und steht dem Publikum im Anschluss an die Filmvorführung für Fragen zur Verfügung. Der Eintritt kostet 5,00 €.

Weitere Informationen zum Film und Filmausschnitte finden Sie hier: https://www.filmfaktum.de/blut-muss-fliessen/

Gemeinsam mit dem Filme-macher Peter Ohlendorf reist er später noch einmal zurück an Orte, an denen er undercover gedreht hat. Im Fokus steht dabei die Frage, die er auch auf der politischen Ebene zu klären versucht: Wie ist es möglich, dass auf der rechtsextremen Partymeile über alle Grenzen hinweg gefeiert werden kann?Gemeinsam mit dem Filme-macher Peter Ohlendorf reist er später noch einmal zurück an Orte, an denen er undercover gedreht hat. Im Fokus steht dabei die Frage, die er auch auf der politischen Ebene zu klären versucht: Wie ist es möglich, dass auf der rechtsextremen Partymeile über alle Grenzen hinweg gefeiert werden kann?Gemeinsam mit dem Filme-macher Peter Ohlendorf reist er später noch einmal zurück an Orte, an denen er undercover gedreht hat. Im Fokus steht dabei die Frage, die er auch auf der politischen Ebene zu klären versucht: Wie ist es möglich, dass auf der rechtsextremen Partymeile über alle Grenzen hinweg gefeiert werden kann?

Interkulturelle Tage 2022 in Siegen

© Stadt Siegen

 

 

 

 

 

 

Ein abwechslungsreiches und vielfältiges Programm erwartet die Besucherinnen und Besucher der diesjährigen Interkulturellen Tage in Siegen. Unter dem Motto „#offengeht“ werden über vier Wochen im Stadtgebiet rund 20 Veranstaltungen angeboten. Die Interkulturellen Tage beginnen am Freitag, 02. September 2022, mit Musik und Tanz von „Music against Racism“ im Kinder- und Jugendtreff Geisweid und enden am Montag, 03. Oktober 2022.

Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland und das Aktive Museum Südwestfalen beteiligen sich an den Aktionstagen mit einer Lesung des Schauspielers, Autors und Publizists Gerhard Haase-Hindenberg am Mittwoch, 28.09.2022, um 19 Uhr im Aktiven Museum Südwestfalen. Gerhard Haase-Hindenberg liest bei der Abendveranstaltung aus seinem 2021 erschienenen Buch „Ich bin noch nie einem Juden begegnet… Lebensgeschichten aus Deutschland“ und gewährt auf unterhaltsame Weise Einblicke in das Alltagsleben von in Deutschland lebenden Jüdinnen und Juden.

Das Programmheft zu den Veranstaltungen der Interkulturellen Tage 2022 finden Sie hier:

Interkulturelle Tage 2022 Programmheft 

Weitere Informationen können Sie auch der Homepage der Stadt Siegen entnehmen.

Viktoria-Filmtheater in Dahlbruch zeigt Dokumentarfilm „Walter Kaufmann – Welch ein Leben!“

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Film von Karin Kaper und Dirk Szuszies (D 2021, 102 Minuten)

Das Viktoria-Filmtheater in Hilchenbach-Dahlbruch (Bernhard-Weiss-Platz 6) zeigt am 29. August 2022 um 19:30 Uhr einen Dokumentarfilm über den deutschen Schriftsteller Walter Kaufmann.

Der Film beleuchtet das Leben des jüdischen Schriftstellers Walter Kaufmann, dessen Eltern in Auschwitz ermordet wurden, und der selbst durch den Kindertransport nach England gerettet wurde. Romanautor, Seemann, Korrespondent und politischer Aktivist: im Leben des in Berlin geborenen und am 15.4.2021 im Alter von 97 Jahren gestorbenen Walter Kaufmann spiegeln sich immer die Erinnerungen an das Elend des antisemitischen Hasses wider. Er war ein Mann, der die Welt begreifen, beschreiben, verändern wollte. Nach langen Jahren des Exils in Australien entschied er sich bewußt 1956 für ein Leben in der DDR. Dank seines australischen Passes, den er zeit seines Lebens behielt, bereiste er als wahrer Kosmopolit die ganze Welt. Der Film folgt seinen wesentlichen Lebenslinien : den katastrophalen Folgen des Nationalsozialismus, der Bürgerrechtsbewegung in den USA, dem Prozess gegen Angela Davis, der Revolution in Kuba, den Atombombenabwürfen in Japan, der unendlichen Geschichte des israelisch-palästinensischen Konfliktes, dem Zusammenbruch der DDR. Alles Themen, die uns bis heute beschäftigen. Im Film wird auf imponierende Weise deutlich, wie Walter Kaufmann bis zu seinem letzten Atemzug gegen den erschreckenden Rechtsruck sowie zunehmenden Antisemitismus unserer Tage kämpfte. Es ist tröstlich, dass als Vermächtnis dieses großen Zeitzeugen nicht nur seine Bücher, sondern auch der Dokumentarfilm bleiben werden.

Der Regisseur Dirk Szuszies ist an diesem Abend anwesend! Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem „Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Siegen-Wittgenstein“ statt.

Bernhard-Weiss-PlaBernhard-Weiss-Platz 6

Auslandsgesellschaft.de e.V. bietet eine Studienreise nach Israel an

Die Auslandsgesellschaft.de e.V. bietet vom 26.10.-02.11.2022 eine Studienreise nach Israel an.
Ein abwechlungsreiches Programm mit Besuchen von Tel Aviv-Jaffa und Jerusalem ermöglicht es, dieses spannende Land einmal näher kennenzulernen. Einen besonderen Höhepunkt der Studienreise stellt eine Tagesfahrt nach Emek Hefer dar. Die beiden Kreise Siegen-Wittgenstein und Emek Hefer verbindet die bundesweit älteste Partnerschaft zwischen einer deutschen und einer israelischen Kommune. Der Austausch vor Ort ist daher ein wichtiger Bestandteil der Reise.

Nähere Informationen zum Reiseablauf und zur Anmeldung finden Sie hier: Studienreise Israel 

Die Anmeldefrist endet am 22. August 2022.

Das Aktive Museum Südwestfalen lädt ein zu einem Fachvortrag zur Synagogenarchitektur

Synagogenarchitektur in Deutschland. Von Worms über Köln nach Hamburg

Synagogen sind auf dem Gebiet des heutigen Deutschland seit dem Mittelalter nachweisbar. Sie folgten im Baustil lange der jeweiligen Architektur der Zeit. Im 19. Jahrhundert kommt es jedoch zu Veränderungen in den jüdischen Gemeinden – und daraus resultierend auch im Baustil der Synagogen.

In Ihrem Vortrag nimmt uns Dr. Christiane Twiehaus mit auf eine Reise durch 1000 Jahre Architekturgeschichte und zeigt anschaulich anhand ausgewählter Beispiele wie sich Synagogenarchitektur im Laufe der Jahrhunderte wandelte.

Dr. Christiane Twiehaus ist Abteilungsleiterin für jüdische Geschichte und Kultur im MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 08.06., 19 Uhr statt. Veranstaltungsort ist das Aktive Museum Südwestfalen, Am Obergraben 10, Siegen.

Es gelten die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen. Das Aktive Museum bittet dennoch um das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Bitte melden Sie sich an unter siegen-ams@t-online.de. Der Eintritt ist frei.

Eröffnung der Gemeinschaftsausstellung von Petra Georg-Achenbach und Grigory Berstein am 27.02.2022

Zum Auftakt der Woche der Brüderlichkeit 2022, die unter dem Motto „Fair Play – Jeder Mensch zählt“ steht, wurde am 27.02.2022 in der Städtischen Galerie Haus Seel in Siegen die Gemeinschaftsausstellung von Petra Georg-Achenbach und Grigory Berstein eröffnet. Wir freuen uns, dass ca. 100 Besucherinnen und Besucher unserer Einladung gefolgt sind und die Vernissage somit in einem angemessenen Rahmen stattfinden konnte.

Hier finden Sie die Eröffnungsrede von Philip Engelbutzeder von der Universität Siegen: Eröffnungsrede_Philip Engelbutzeder_27.02.2022

Die Gemeinschaftsausstellung kann noch bis Sonntag, 20.03.2022 in der Städtischen Galerie Haus Seel in Siegen besucht werden. Der Eintritt ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Kommen Sie gerne vorbei, ein Besuch lohnt sich!

Bitte beachten Sie beim Besuch der Ausstellung die gültigen Coronabestimmungen.

Hier zwei Impressionen der Vernissage:

© Universitätsstadt Siegen
© Universitätsstadt Siegen

Stellungnahme zur Diskussion um Straßenumbenennungen in Siegen – gemeinsame Erklärung von CJZ und AMS

Straßennamen dienen zunächst der räumlichen Orientierung in einer Stadt. Sie prägen sich allein schon deswegen in das Bewusstsein und Alltagsleben ihrer Bewohnerinnen und Bewohner ein. Vor allem aber sind sie sichtbarer Teil einer regional geteilten Erinnerung. Als solche markieren die gerade diskutierten Fälle der Lothar-Irle-Straße und (Adolf) Stöcker-Straße eine durchaus brisante Anwesenheit der Vergangenheit in der Gegenwart.

Die aktuelle öffentliche Berichterstattung zu den ersten Überlegungen des städtischen Arbeitskreises zur Aufarbeitung der historischen Hintergründe von Straßennamen verweist darauf, dass der Umgang mit Geschichte, konkret den historischen Personen und Ereignissen im öffentlichen Raum, nicht erst seit kurzem von hohem öffentlichen Interesse ist. Die Berichterstattung und Leserbriefe machen aber vor allem deutlich, dass Geschichte bisweilen nur von einigen wenigen gemacht wird. Die so entstehenden Deutungen und Erzählungen verraten mehr über die politische Grundhaltung der gegenwärtigen Akteurinnen und Akteure als über die geschichtlichen Hintergründe. Eine solche Praxis trägt kaum zur sachlichen Klärung bei. Die Fallbeispiele Adolf Stoecker und Lothar Irle sind fraglos diskussionswürdige Ehrungen, allerdings belegen die dazu kontrovers geführten Debatten in der lokalen Presse eindrucksvoll, dass nicht nur breitere Beteiligungsmöglichkeiten, sondern vor allem eine sachliche Fundierung sowie eine gute Moderation dringend von Nöten sind.

Die Gesellschaft für christliche-jüdische Zusammenarbeit e.V. und das Aktive Museum Südwestfalen e.V. begrüßen die aktuellen politischen Aktivitäten im Arbeitskreis Aufarbeitung der historischen Hintergründe von Straßennamen in Siegen der Stadt Siegen. Sie bringen damit langjährige Diskussionen zunächst in eine gute Form kommunaler Entwicklung, ohne allerdings für die hinreichende öffentliche Beteiligung zu sorgen. Die mit der erinnerungskulturellen Bedeutung und Praxis von Straßennamen einhergehenden gesellschaftlichen Aktivitäten und Diskussionen gehören fraglos in einen öffentlichen Diskussionsraum, um eine Teilhabe aller relevanten Personen, Institutionen, Akteurinnen und Akteure zu gewährleisten. Ein Arbeitskreis, der darauf verzichtet, schon zu Beginn breite Beteiligung und (wissenschaftliche) Beratung zu organisieren, vergibt womöglich die große Chance, mit der Zivilgesellschaft nachhaltige Lösungen zu entwickeln.

Das Bewusstsein für das Gewordene und die Konstruktion räumlicher Gegenwart aus der Vergangenheit schafft Grundvoraussetzungen für verantwortungsbewusstes Handeln in einer demokratischen Gesellschaft. Wir möchten als Akteurinnen und Akteure in der regionalen Erinnerungslandschaft im Sinne eines zivilgesellschaftlichen Dialogs zum regionalen Geschichtsbewusstsein mit zwei Formaten einen Beitrag leisten:

Am 5. Mai 2022 findet ein von den Vereinen veranstalteter Dialog in der Martinikirche Siegen statt. Regionale wie überregionale Expertinnen und Experten diskutieren gemeinsam mit der interessierten Öffentlichkeit die Grundfragen von Straßennamen und Umbenennungen am regionalen Beispiel (u.a. Lothar Irle, Adolf Stöcker und Otto Krasa). Nähere Informationen zur Veranstaltung werden noch bekannt gegeben.

Die Ergebnisse des Dialogs sowie weitere Forschungen im Rahmen des Projektes „Mapping Memory“ fließen ein in eine interaktive digitale Landkarte zu regionalen Erinnerungsorten, die das Aktive Museum Ende 2022 veröffentlichen wird.

Wir laden hiermit alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Region, alle Institutionen und Vereine sowie die Politik ein, die Angebote zum Dialog zu nutzen.

 

Im Namen der Vorstände

Dr. J. Aspelmeier und Raimar Leng

Gedenkstunde zur Reichspogromnacht und virtuelle Rekonstruktion der Synagoge Siegen

Dienstag, 09.11.21, 17.00 bis 21.30 Uhr

Veranstaltungsort: Obergraben 10, Siegen (Aktives Museum Südwestfalen)

 

                                                                                                                                                                                                            Quelle: Gabriela von Seltmann

 

Sie haben richtig gelesen. Die Siegener Gedenkstunde zur Reichspogromnacht findet in diesem Jahr nicht, wie sonst üblich, am 10.11. (also am Tag der Zerstörung der Siegener Synagoge), sondern am 09.11., dem offiziellen Gedenktag, statt. Auch weichen wir von der üblichen Uhrzeit ab und beginnen erst um 17 Uhr.

Willkürlich verlegt man natürlich keine wichtigen Termine, außer es gibt dafür wichtige Gründe. Diese haben wir!

Die Gedenkstunde und insbesondere die im Anschluss daran stattfindende Veranstaltung „virtuelle Synagoge Siegen“ sind eines der Leuchtturmprojekte, die im Rahmen der Feierlichkeiten „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ stattfinden. In diesem Zusammenhang schien uns der 09.11. das passendere Datum zu sein. Die spätere Uhrzeit ergibt sich aus der Tatsache, dass man für eine wirkungsvolle Projektion Dunkelheit bzw. zumindest Dämmerung benötigt.

Soviel zur Erklärung der geänderten Daten, aber wohl auch, um eine gewisse Aufmerksamkeit darauf zu lenken. Wir möchten natürlich vermeiden, dass Sie erst einen Tag später zum Gedenken erscheinen! 😉

Was geschieht an diesem Tag nun genau?

Zunächst findet die Gedenkstunde statt. Werner Stettner (kath. Vorsitzender der CJZ) begrüßt und moderiert die Veranstaltung. Uwe von Seltmann (Co-Projektkoordinator des Projekts „virtuelle Synagoge“) hält die Gedenkrede. Schülerinnen und Schüler der Freien Christlichen Schule Kaan-Marienborn beteiligen sich mit einem Beitrag und Allon Sander (jüd. Vorsitzender der CJZ) spricht das Kaddisch (Totengebet). Zudem haben sich Landrat Andreas Müller, Bürgermeister Steffen Mues und der CEO Amit Ben Zvi aus Emek Hefer (Israel) angekündigt, um ein Grußwort zu sprechen.

Im Anschluss daran informiert Gabriela von Seltmann (Multi-Media-Künstlerin und Projektkoordinatorin) über das Projekt – die Idee dahinter, den Ablauf der folgenden Veranstaltung.

Ab 18 Uhr werden dann zwei mehrminütige Filme im Wechsel bis 21.30 Uhr zu sehen sein.
Im ersten Film wird u.a. die Siegner Synagoge, die von 1904 bis 1938 am Veranstaltungsort gestanden hat, in 3D-Optik an die Außenwand des sich nun dort befindlichen Hochbunkers illuminiert, gezeigt. Bislang ist es das erste Mal, dass so etwas in Deutschland zu sehen ist.
2018 gab es ein ähnliches Projekt in Warschau, das auch von Gabriela von Seltmann initiiert wurde. Dort war ein Film über die ehemalige Große Synagoge von Warschau zu sehen.
Die Siegener Besucherinnen und Besucher werden auch diesen Film gezeigt bekommen, im Wechsel mit der Siegener Projektion.

Auf diese Weise entsteht übrigens auch eine deutsch-polnische, ja internationale Verbindung.

Gabriela von Seltmann ist selbst Polin. Einer ihrer Großväter wurde im KZ von Auschwitz umgebracht. Verheiratet ist sie mit dem aus Hilchenbach-Müsen stammenden Uwe von Seltmann. Er hat das offizielle und viel beachtete Buch „Wir sind da“ zum Jubiläumsjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ geschrieben.
Unterstützt wurde die Filmproduktion von einem internationalen Team, mit dem Gabi und Uwe in den vergangenen eineinhalb Jahren projektbezogen zusammengearbeitet haben. Wir als CJZ Siegerland sind die Projektverantwortlichen in Deutschland/Siegen und haben dafür gesorgt, dass ausreichend Fördermittel (insgesamt ca. 70.000 €) zur Verfügung stehen und dass der organisatorische Rahmen vor Ort erfüllt wird.
Ein komplexes Projekt das auf vielfältige Weise zeigt, dass Verständigung, Freundschaft und sogar Liebe, auch trotz dunkler Vergangenheit, möglich ist!

Wir freuen uns sehr darauf, dass wir die Siegener Synagoge damit (wenn auch nur virtuell) ins Gedächtnis der Besucherinnen und Besucher rufen können. Möge dieses Projekt eine Anregung dazu sein über ehemaliges jüdisches Leben in Siegen nachzudenken und auch ein Gedankenanstoß dafür sein sich über das Leben der Juden im heutigen Deutschland zu informieren und damit auseinander zu setzen!!!

Übrigens: Wenn das vor Ort befindliche Aktive Museum Südwestfalen, als Siegener Erinnerungs- und Gedenkort, in den nächsten Monaten wieder seine Pforten öffnen wird, dann wird sich der Film über die Siegener Synagoge in der neu entstehenden Ausstellung wiederfinden und dauerhaft zur Verfügung stehen.

Wir danken allen Unterstützerinnen und Unterstützern.
Insbesondere ist hier der Verein „321–2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e. V.“ zu nennen. Von dort kommt der maßgeblichste Teil der finanziellen Unterstützung. Aber auch der Kreis Siegen-Wittgenstein, die Stadt Siegen und die Sparkasse Siegen haben nicht gezögert finanzielle Unterstützung zu leisten und bei der Werbung für die Veranstaltung mit zu tragen.
Nur auf diese Weise können solche Großprojekte gelingen. Danke, dass das möglich wurde!

Bei Fragen können Sie uns gerne unter cjz.siegen@t-online.de kontaktieren.
Gerne können Sie aber auch einen Blick auf die eigens für das Projekt entstandene Homepage werfen. Unter www.synagoge-siegen.de sind zahlreiche Informationen zum Projekt und zu den mitwirkenden Künstlerinnen und Künstler zu finden sowie zur Geschichte des jüdischen Lebens in Siegen und im Siegerland:

  • warum sich jahrhundertelang Juden im Siegerland nicht aufhalten durften
  • warum Siegen und das Siegerland eine Hochburg der Judenfeindschaft und des Nationalsozialismus waren
  • warum sich erst 1884 eine jüdische Gemeinde in Siegen gründete
  • welche Siegener Persönlichkeiten ihre Teilnahme an der feierlichen Einweihung der Synagoge am 22. Juli 1904 verweigerten 
  • wie die Synagoge am 10. November 1938 zerstört wurde

Darüber hinaus bietet die Website eine ausführliche Zeittafel mit einem Überblick über die wichtigsten Ereignisse in der Geschichte des Siegerländer und des deutschen Judentums von 321 bis zur Gegenwart.

Sie möchten Werbung für die Veranstaltung machen?
Hier geht´s zum Flyer:

Flyer Projekt virtuelle Synagoge Siegen_aktualisiert

Gerne können Sie ihn virtuell oder als Druck weiter verbreiten! Herzlichen Dank dafür!

Wir sehen uns am 09.11., in der Zeit zwischen 17 und 21.30 Uhr?
Wir freuen uns auf Sie!

PS: Ab 18 Uhr wird die Veranstaltung live über unseren YouTube-Kanal übertragen. Eine gute Möglichkeit für alle, die nicht vor Ort sein können!!! Hier der Link: https://youtu.be/G6MA6_Yk9dA .

 

Update 18.10.21:
Laut der aktuellen Coronaschutzverordnung ist der Zugang zur Veranstaltung mittlerweile von allen Seiten möglich! Im Flyer und auf den Plakaten wurde dies noch anders bekannt gegeben. Die Drucklegung der Daten liegt schon längere Zeit zurück.
Das Tragen einer medizinischen Maske und die Einhaltung des Mindestabstands werden empfohlen!

 

Projekt „virtuelle Rekonstruktion der Siegener Synagoge“ – Trailer

Wir freuen uns, Ihnen heute einen kleinen Geschmackmacher für unser Projekt „virtuelle Rekonstruktion der Siegener Synagoge“ vorstellen zu können. Das Großereignis findet am Dienstag, 9. November 2021 in der Zeit von 17 bis 21 Uhr am Platz der Synagoge (Aktives Museum Südwestfalen), Obergraben 10 in Siegen, statt. Viel Freude mit dem Trailer.
Detailliertere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.synagoge-siegen.de.

Veranstaltungen 2. Halbjahr 2021

Hier finden Sie einen Überblick für die geplanten Veranstaltungen im 2. Halbjahr 2021:
Veranstaltungsplan 2. Hj 2021 kurz 14.09.21

Detailliertere Informationen über Veranstaltungen, die in naher Zukunft liegen, finden Sie in der Rubrik „Veranstaltungen“.

 

Und noch ein Hinweis auf eine Veranstaltung mit Ben Salomo am Dienstag, 26.10.21 um 18:30 h in der BlueBox Siegen, die von der Friedrich Naumann-Stiftung und Tacheles – Netzwerk gegen Antisemitismus angeboten wird:

Flyer Ben Salomo

Eindrücke/Reden von der Kundgebung am Freitag, 11.06.2021

15.06.21
„Freunde reden Tacheles“
Aus Solidarität mit den Freund:innen in Israel: Für Frieden im Nahen Osten – gegen Antisemitismus überall“

Unter diesem Titel haben wir am vergangenen Freitag, gemeinsam mit Tacheles-Netzwerk gegen Antisemitismus Siegen, dem Aktiven Museum Südwestfalen und dem Kreisjugendring Siegen-Wittgenstein, eine Kundgebung durchgeführt.
Die gelungene Zusammenarbeit der Netzwerkpartner:innen im Vorfeld ließ auf ein gutes Ergebnis hoffen. Am Ende wurden wohl alle Erwartungen übertroffen.
Bei schönstem Sommerwetter versammelten sich laut Presse ca. 80 Teilnehmer:innen (laut Polizei über 100), um Ihre Solidarität zu bekunden. Gelungene und ausgewogene Redebeiträge waren zu hören. Ein gemeinsam gesungener israelischer Kanon mit den Worten „Siehe, wie gut und wie schön ist es, wenn Brüder miteinander in Eintracht wohnen“, bildete den krönenden Abschluss.
In diesem Sinne wollen wir weiter unsere Arbeit tun!

Hier ein paar Eindrücke von der Veranstaltung:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier die Reden, die (bislang) für die Veröffentlichung freigegeben wurden:

Rede Samu von Tacheles  

Rede Werner Stettner CJZ Siegerland

Rede Dr. Galit Shaul (dt. Übersetzung)

Rede Heiner Giebeler, Kreisjugendring