Dezember 2019

Unsere Veranstaltungen im Dezember 2019

Im Dezember finden keine Veranstaltungen statt!

Wir wünschen allen eine schöne Weihnachts- und Chanukkazeit!

Kommen Sie gut und gesund in das Jahr 2020!
Wir sehen uns hoffentlich „mindestens“ bei einer unserer Veranstaltungen!!!

 

 

 

Oktober 2019

Unsere Veranstaltungen im Oktober 2019

Herzliche Einladung zu unserer Studien- und Begegnungsreise nach Jerusalem und in unseren Partnerkreis Emek Hefer!

In der Zeit vom 27. Oktober bis zum 03. November 2019 möchten wir mit Ihnen die wohl interessanteste und spannendste Stadt erkunden, die man auf dieser Erde besuchen kann.

Öffnen Sie die Links und Sie erfahren, was wir geplant haben. Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

 

Programm Jerusalem mit Leistungsverzeichnis

Anmeldung

Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

August 2019

Unsere Veranstaltungen im August 2019

In diesem Monat haben wir leider keine Veranstaltungen.

Wir wünschen allen eine schöne Ferien- und Sommerzeit mit guter Erholung!!!

Juli 2019

Unsere Veranstaltungen im Juli 2019

Sonntag, 07.07., 13 Uhr

Julius Ursell Weg

Wanderung am ersten jüdischen Themen-Wanderweg
Treffpunkt: Parkplatz Feuerteich in Attendorn (Navi-Eingabe: Truchseßgasse)
Dauer: ca. 4 Stunden mit Erfrischungspause in der SGV-Hütte oberhalb des Biggesees
(festes Schuhwerk erforderlich, leichte Verpflegung für unterwegs)
weiterführende Informationen unter: www.juedisch-in-attendorn.org/julius-ursell-weg/

 

ACHTUNG TERMINVERSCHIEBUNG!!!

Die Veranstaltung muss aus organisatorischen Gründen auf den 22.09.19 verschoben werden!

 

Juni 2019

Unsere Veranstaltungen im Juni 2019

Mittwoch, 12.06., 18 Uhr    

„Alltag in Israel“

Geschichten von Oliver Vrankovic (Israel)
Ort: Café Cucù, Hinterstr. 21, Siegen
Im Anschluss an die Veranstaltung wird israelisches Essen angeboten! Kosten: 22,50 € p./P. (exkl. Getränke)
Die Teilnahme am Essen ist anmeldepflichtig! Begrenzte Teilnehmerzahl!

Oliver Vrankovic erzählt vom Alltag in Israel und erklärt warum alle Projektionen die Israel widerspruchsfrei erklären möchten, fehlgehen. Ein Matinee über die Identitätssuche einer multireligiösen, multiethnischen und multikulturellen Gesellschaft in der vielfältige Integrations- und Disintegrationsprozesse gleichzeitig ablaufen. Dazu: http://www.hagalil.com/2018/06/israel-projektionen/

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Dienstag, 25.06., 8 Uhr

„Dom – Synagoge – Moschee“
Studienfahrt nach Köln

Besuch des Kölner Doms, der Synagoge in der Roonstraße und der Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld
jeweils mit einer Führung
Ein Personalausweis ist mitzuführen!
Männer bringen bitte eine Kopfbedeckung mit, Frauen ein Kopftuch!
Treffpunkt: Hallenbad Löhrtor, Löhrtor 15, Siegen
Kosten: Erwachsene 30 €, Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre sowie Schüler, Studenten und Menschen mit geringem Einkommen 15 €
Anmeldeschluss und Zahlung des TN-Beitrags bis 19. Juni 2019
Angabe des vollen Namens, Geburtsdatums/-orts und der Telefonnr. erforderlich!

Mai 2019

Unsere Veranstaltungen im Mai 2019

Freitag, 03. bis Sonntag, 05.05.

Studien- und Begegnungsreise nach Nürnberg

„Auf den Spuren nationalsozialistischer Vergangenheit und jüdischer Gegenwart“
2 ÜN m. F, teilw. Verpflegung, alle Transfers, viele Programm-Inklusivleistungen von der Fahrt über das ehem. Reichsparteitagsgelände bis zum Besuch der Israelitischen Kultusgemeinde, uvm.
Preis: DZ 319 € (bis 15.02.19), danach 349 €; EZ-Zuschlag 42 €
Anmeldeschluss: 15.03.19

Hier geht´s zum Flyer mit detaillierten Informationen:

Flyer Nürnberg Deckblatt

Flyer Reise Nürnberg Innenseite

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Donnerstag, 09.05., 19 Uhr     

Josef Roth: Zwischen Vielvölkerstaat und Europa

Das Internationale in der Literatur
Vortrag von Peter Schmöle (Köln)
Ort: Citypastoral K3, Koblenzer Str. 5, Siegen

Josef Roth wurde 1894 in Brody (Ostgalizien), damals zu Österreich-Ungarn gehörend, geboren. Roth berichtete in seinen Werken voller Sympathie von den osteuropäischen Juden und ihrer Kultur. Nachdem Abitur siedelt er nach Lemberg über, später nach Wien. Roth arbeitet für die Frankfurter Zeitung und die Zeitung Vorwärts. In jungen Jahren ist er Sozialist. Nach Enttäuschungen wendet er sich dem “ Internationalismus“ der K.u.K-Monarchie zu. Zu seinen engsten Freunden gehören Stefan Zweig und Erwin Egon Kisch. In der „literarischen Wohngemeinschaft“ lebt Roth mit Irmgard Keun, Heinrich Mann, Nelly Kröger und Familie Kesten im Exil in Nizza zusammen. Die historische Entwicklung zum Faschismus lässt ihn verzweifeln, er wird zum Alkoholiker und stirbt 1939 in Paris.

April 2019

Unsere Veranstaltungen im April 2019

Mittwoch, 10.04., 19.30 Uhr

Mitgliederversammlung

Ort: Pfarrheim St. Marien, Häutebachweg 5, Siegen

März 2019

Unsere Veranstaltungen im März 2019

Sonntag, 03.03., 16 Uhr

Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit

„Mensch, wo bist Du? Gemeinsam gegen Judenfeindschaft“
mit Arbeiten des Künstlers Ljuba Jakupovič (Münzenberg)
Die Ausstellung wird bis zum 27.03.2018 gezeigt.
Schirmherr der Woche der Brüderlichkeit: Landrat Andreas Müller
Der Künstler begleitet die Ausstellungseröffnung musikalisch.
Ort: Städtische Galerie Haus Seel, Kornmarkt 20, Siegen
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 14-18 Uhr; Sonntag 11-13 und 14-18 Uhr
Mitveranstalter: Kultur Siegen

 

 

Begleitveranstaltungen:

14.03.   19 Uhr                 ADAM…wo bist Du? – und wo in der TORA
                                            Vortrag von Pfr. i.R. Matthias Weissinger
                                            zum Motto der diesjährigen Woche der Brüderlichkeit

Vortrag von Pfr. i.R. Matthias Weissinger zum Motto der diesjährigen Woche der Brüderlichkeit
Das Motto der diesjährigen Woche der Brüderlichkeit bzw. das Jahresthema in diesem Jahr (Anno domini 2019 bzw. Anno mundi 5779) ist quasi ein Zitat aus der TORA. Eine Gottesfrage an den Menschen im Garten Eden aus 1.Mose 3,9. „Mensch“ gibt in ihr das hebräische ADAM wieder. Das kann in der Tora den Urmenschen, einen Einzelmenschen, den Menschen als Gattung u. Ebenbild Gottes, die Menschen, die Menschheit, den Irdischen, den Unhold aus (blut)roter Erde (s. ADAMA, ADOM, Edom) oder den Namen eines Mannes meinen. Die TORA ist nicht nur das Gesetz des Mose, sondern auch die Lehre namentlicher Natur- und Weltgeschichte von und vor Gott. Die Geschichte Israels wird durch sog. Geschlechtsregister in sie anteilig hineingestellt. Sie ist wie jene noch nicht am Ende oder Ziel (das erst wenn die Welt wieder zum Garten wird im Herabkommen der himmlischen Stadt).

Der Vortrag will das Vorkommen von ADAM auf dieser Zeitschiene an TORA-Stellen vor und nach dieser Stelle in den Blick nehmen. Und zwar sowohl in der Schriftlichen als auch in der Mündlichen Tora. Also mit jüdischen Schriftgelehrten in jener lesen. Mit kurzen Seitenblicken auch auf jeweilige Übersetzungen. Das ist zum Teil so spannend wie auch insgesamt lehrreich – sowohl für die sogenannte Genderfrage als auch für die Frage nach den Allgemeinen Menschenrechten (zu denen als solche die sogenannten Frauenrechte gehören). Wie auch für die nach den dazugehörigen Völker- und Bürgerrechten (zu denen nota bene auch das sogenannte Existenzrecht Israels als Religion und Nation gehört). Nicht zuletzt lehrreich auch für das Verstehen und Bekämpfen des Antisemitismus (des sogenannten christlichen, muslimischen u. politischen). In einer Zeit zu- und abnehmender Individualisierung und Globalisierung, Humanisierung und Brutalisierung wie auch Nationalisierung. Es verspricht spannend zu werden – und zum Teil auch lustig (z.B. bei Adams „Rippe“ und beim „Adamskostüm“).                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              Text: M. Weissinger

                                        
21.03.   19 Uhr                 „NUMI NUMI – hebräische Lieder aus dem Alten und Neuen Israel“
                                            Konzertabend mit Esther Lorenz und Peter Kuhz
                                            Ort: Städtische Galerie Haus Seel, Kornmarkt 20, Siegen
                                            Eintritt frei (Spende erbeten).
                                            Mitveranstalter: Kultur Siegen

Mit dem Konzertprogramm „Numi Numi“ benannt nach einem bekannten israelischen Wiegenlied, präsentiert die Sängerin Esther Lorenz israelische und spanisch-jüdische Musikkultur. Begleitet wird sie dabei von dem Gitarristen Peter Kuhz. Diese musikalische Reise durch das Judentum beschreibt die Sommerferien in Israel mit spielenden Kindern, und Kranichen, die über den Köpfen hinweg ziehen. „Du wirst sehen – alles wird gut – im nächsten Jahr“, lässt vertonte Worte des im 11. Jahrhundert geborenen spanisch-jüdischen Gelehrten Solomon Ibn Gabirol erklingen. Auch die Musik der sephardischen Juden, die sich nach ihrer Vertreibung aus Spanien im Mittelalter in ganz Südeuropa, in Israel sowie in New York ansiedelten, wird erklingen.
                                                                                                            Text: E. Lorenz

 

 

Februar 2019

Unsere Veranstaltungen im Februar 2019

Freitag, 08.02., 13-19 Uhr      

Wer ist Jesus für mich heute? Mirjams Sohn – Gottes Gesalbter?

Lerntag mit Prof. em. Dr. Klaus Wengst, Bochum
Ort: Gemeindehaus Altstadt, Pfarrstraße 2, 57072 Siegen
Kosten: 15 Euro inclusive Imbiss und Seminargetränke,
               ermäßigter Preis: 10 Euro Studierende und Teilnehmende mit geringem Einkommen
               (nach Selbsteinschätzung)
Anmeldung erforderlich!
Mitveranstalter: Schulreferat der Ev. Kirchenkreise Siegen und Wittgenstein und Erwachsenenbildung im
                               Ev. Kirchenkreis Siegen

Jesus, den Christus entdecken:  Was wir in unseren Händen halten, sind die Zeugnisse der Evangelien. Diese sind allerdings keine Geschichtsbücher. Was wir in den Evangelien lesen, ist die erzählte Geschichte der Menschen, die von der über Jesus erzählten Geschichte hörten und daraufhin ihr Leben veränderten. Die Evangelien erzählen also von Jesus nicht als einem Gewesenen und ein für alle Mal Toten. Sie erinnern und verkündigen ihn als den ewig lebendig Gegenwärtigen. Wie dies zu verstehen sein könnte – dem wollen wir an diesem Lerntag mit dem Autor des Buches „Mirjams Sohn – Gottes Gesalbter“ nachgehen.

Willkommen sind alle Interessierten: Von der Lehrerin zum Erzieher, vom Prädikanten zur Pfarrerin, von der Studentin zum Presbyter, sowie alle, die sich in keiner dieser Kategorien wiederfinden, aber neugierig sind, was es an diesem Tag zu lernen und zu entdecken gibt.

Prof. Dr. Klaus Wengst war Professor für Neues Testament an der Ruhr-Universität Bochum. Seit vielen Jahren ist es für ihn unabdingbar, das Alte, bzw. Erste Testament jüdisch zu lesen. Aufregend neu wird damit die Sicht auf die vertrauten-unvertrauten Bücher unseres Glaubens.

 

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Donnerstag, 14.02., 19 Uhr   

Hans-Scholl-Kulturabend
mit Biograph Robert M. Zoske

Musikalische Begleitung des Abends durch Sängerin Dagmar Bunde
Lesungen von Jens Christian Schmidt
Ort: Ratssaal, Markt 2, Siegen
Eintritt frei (Spende erbeten)
Mitveranstalter: Kultur Siegen

 

Hans Scholl gilt mit den Mitgliedern der Weißen Rose als Sinnbild eines Widerstands

junger Menschen gegen den Nationalsozialismus, was u.a. ihm das Leben durch das Fallbeil kostete.
Zu Ehren seines 100. Geburtstag laden wir am 14.02.2019 zu einem Hans-Scholl-Abend ein.
Gemeinsam mit Scholl-Biograph Dr. Robert M. Zoske möchten wir Ihnen das kurze Leben des Hitler-Gegners näherbringen und zeigen, welche Erlebnisse die Entwicklung zum Widerstandskämpfer beeinflussten.
Dagmar Bunde wird als diplomierte Sängerin und Jazz-Expertin mit Klavierbegleitung für die passende musikalische Unterhaltung sorgen, wobei sie ihren Fokus auf Musik der 1920er und 1930er Jahre setzen wird.

Dr. Robert M. Zoske, promovierter evangelischer Theologe, hat sich in seiner Promotionsarbeit an der Fakultät Geistes- und Sozialwissenschaften der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg mit der religiösen Entwicklung Hans Scholls auseinandergesetzt und gilt als der deutschlandweit führende Biograf des jungen Widerstandskämpfers. 2018 erschien beim Verlag C. H. Beck mit „Flamme sein! Hans Scholl und die Weiße Rose“ die umfangreichste Lebensgeschichte Scholls mit vollständiger Sammlung seiner Gedichte und der Flugblätter der Weißen Rose.
„Ein sehr lesenswertes, ein wunderbares, [ein] wichtiges Buch.“
Prof. Dr. Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung, zu Robert M. Zoske „Flamme sein! Hans Scholl und die Weiße Rose“.

Dagmar Bunde schloss an der Hochschule für Musik in Köln erfolgreich die Studiengänge zur Diplom-Sängerin und zur Staatlich geprüften Musikschullehrerin ab. Nach Zusammenarbeit mit verschiedenen Rundfunkorchestern ist sie aktuell als Gesangslehrerin an Schulen und an der Universität tätig. Des Weiteren widmet sie sich verschiedenen musikalischen Projekten.  Sie wurde 2013 vierfach beim Deutschen Rock & Pop Preis ausgezeichnet, u.a. für ihr Album „My Jazz“.

„Bunde, … schafft es, ihre Gefühlswelt punktgenau in Klang zu fassen. Zudem besitzt sie eine fesselnde und facettenreiche Stimme: wenn Bunde von Liebesleid und Liebesfreud, von Einsamkeit und Zweisamkeit erzählt, dann hört man ihr gerne zu, taucht man ein in ihre Momentaufnahmen.“ – Kölner Stadt-Anzeiger

Jens Christian Schmidt, Facharzt für Radiologie und Mitglied der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland, beschäftigt sich seit langem mit der Zeit des Nationalsozialismus und den Verbrechen im Zusammenhang mit Holocaust und Euthanasie-Programm, wo Ärzte maßgeblich involviert waren. Er wird durch den Abend führen.

Januar 2019

Unsere Veranstaltungen im Januar 2019

Montag, 21.01. bis Freitag, 25.01.

Zeitzeugenbesuch von Frau Dr. Michaela Vidlàkovà (Prag)
in Schulen und bei Jugendeinrichtungen

Bereits seit vielen Jahren besucht Frau Vidlàkovà das Siegerland, um eindrücklich von Ihrer Zeit im Ghetto Theresienstadt zu berichten. Seit Monaten sind ihre Termine in diesem Jahr ausgebucht.

Drei Veranstaltungen, zu denen Sie herzlich eingeladen sind, sind in diesem Jahr öffentlich:
Dienstag, 22.01., 16.30 Uhr:
Ev. Gemeindezentrum, Nassauische Str. 3, Burbach
Mittwoch, 23.01., 17 Uhr:
Gemeindehaus Altstadt, Pfarrstr. 2, Siegen
Donnerstag, 24.01., 18.30 Uhr:
Arche (Aula) des Evangelischen Gymnasiums Siegen-Weidenau, Im Tiergarten 5-7, Siegen
(mit Brundibár-Projekt)

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Sonntag, 27.01., 11.30 Uhr

Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus

Begrüßung: Bürgermeister Walter Kiß
Ansprache: Heiner Giebeler
Mitwirkung des Jugendtreffs Glonk
Ort: Fred-Meier-Platz in Kreuztal-Littfeld, Grubenstraße 31
Mitveranstalter: Stadt Kreuztal  

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Sonntag, 27.01., 15.30 Uhr

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Dr. Georg Ufer (1900-1989) – ein Geologe des Siegerländer Erzbergbaus als einer der „Gerechten unter den Völkern“ der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem
Vortrag: Dr. Thomas Bartolosch, Betzdorf
Vorstellung einer Broschüre
Ort: Aktives Museum Südwestfalen, Obergraben 10
Mitveranstalter: Aktives Museum Südwestfalen e.V.